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1. Spieltag

O. Glotzmann (10 Tore)
  • (1) Calcio L-E
  • (1) TSG Tübingen
  • (1) FC 07 Albstadt
  • (2) SV Breuningsweiler
  • (2) SSV Ehingen-Süd
  • (1) Spfr Dorfmerkingen
  • (2) VfL Nagold
A. Zukic (8 Tore)
  • (2) Calcio L-E
  • (1) TSG Tübingen
  • (1) 1. FC Heiningen
  • (2) FC 07 Albstadt
  • (1) SV Breuningsweiler
  • (1) SSV Ehingen-Süd
Alex Aleman Solis (4 Tore)
  • (2) 1. FC Heiningen
  • (1) SV Breuningsweiler
  • (1) FC Wangen 05
L. Jäger (3 Tore)
  • (1) TSV Essingen
  • (1) FC Wangen 05
  • (1) FSV Hollenbach
D. Kniesel (3 Tore)
  • (1) TSG Tübingen
  • (1) SV Breuningsweiler
  • (1) SKV Rutesheim
R. Molitor (3 Tore)
  • (1) TSG Tübingen
  • (1) FSV Hollenbach
  • (1) VfB Neckarrems
I. Colic (2 Tore)
  • (1) TSG Tübingen
  • (1) FC 07 Albstadt
R. Klug (2 Tore)
  • (1) SV Breuningsweiler
  • (1) FSV Hollenbach
F. Feigl (1 Tor)
  • (1) VfB Neckarrems
T. Krauß (1 Tor)
  • (1) FC Wangen 05
F. Mohr (1 Tor)
  • (1) TSV Essingen
P.R. Perez (1 Tor)
  • (1) SSV Ehingen-Süd
 
39 Tore + 1 ET (14. SpT) = 40 Tore
Quelle: www.fussball.de

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Verbandsliga (VL) Württemberg
5. Spieltag, 15.9., 15:30 Uhr
VfL Sindelfingen - FC Wangen 3:0 (0:0)

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Teamvergleich

5. Spieltag

Fieberkurve

Tore:
54' 1:0 Jäger, Lars (10)
56' 2:0
Krauß, Timo (19)
88' 3:0
Aleman-Solis (23).

Spielbericht: Schütt-Elf überzeugt auf ganzer Linie

Von unserem Mitarbeiter Edip ZvizdiçAlex Aleman Solis, Lars Jäger und Oliver Glotzmann (von links) freuen sich nach dem 3:0 gegen den FC Wangen über den zweiten Saisonsieg. Bild: automotorart/A

18.09.18 SZ/BZ-Online (Von unserem Mitarbeiter Edip Zvizdiç)
Der VfL zündet den Turbo in der zweiten Halbzeit / Lars Jäger und Timo Krauß erzielen zwei Traumtore

Mit einem überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen den FC Wangen hat sich der VfL Sindelfingen wieder in die obere Tabellenhälfte der Verbandsliga gespielt. Das Team von Maik Schütt glänzte dabei mit zwei Traumtoren von Lars Jäger und Timo Krauß.
Mehr als die beiden Traumtore freute sich Maik Schütt nach dem Spiel über den gegentorfreien Erfolg. „Der Zu-null-Sieg ist das Beste heute“, sagte der Trainer des VfL Sindelfingen. „Das tut allen Beteiligten gut.“ Mit der zweitschlechtesten Defensive war der VfL in das richtungsweisende Spiel gegen den FC Wangen gestartet. Entsprechend waren sowohl die Sindelfinger als auch der bislang punktlose Tabellenletzte, ausgestattet mit der ligaweit schlechtesten Abwehr, erst einmal auf Torsicherung aus.

VfL tut sich zunächst schwer

Es waren die Gäste, denen sich die erste gute Möglichkeit zur Führung bot. VfL-Torwart David Kocyba wollte das Spiel schnell machen, schoss dabei aber dem Wangener Franz Rädler in die Waden. Der Ball gelangte zu Jan Gleinser, dessen Schuss aber nur am Außennetz landete. „In dieser Situation haben wir den Gegner, der gar nichts wollte, geweckt“, konstatierte Maik Schütt. Große Sorgen, dass es nun einen Sturmlauf des Tabellenschlusslichts geben würde, musste sich der VfL-Coach aber nicht machen. Die Wangener Chance wirkte eher belebend auf das eigene Spiel, denn die Angriffe wurden nun zielstrebiger vorgetragen.

In der elften Minute fast mit dem gewünschten Erfolg. Einen Freistoß von Armin Zukic wehrte Wangens Torwart Julian Hinkel nach vorne ab. Frederick Mohr stocherte nach, den Abpraller konnte Lars Jäger nicht im Tor unterbringen. Sindelfingen blieb dran und hatte durch Ivo Colic in der 16. Minute die nächste gute Chance. Seine Volleyabnahme aus 17 Metern strich haarscharf am gegnerischen Gehäuse vorbei.

Das große Feuerwerk brannten die Hausherren zwar noch nicht ab, kontrollierten das Geschehen aber ohne große Mühe. Ein langer Ball von Lars Jäger gelangte in der 23. Minute zu Armin Zukic, der einen Gegner abschüttelte, letztlich aber aus spitzem Winkel an Julian Hinkel scheiterte. Der Wangener Schlussmann stand auch vier Minuten später im Mittelpunkt. Einen Freistoß von Armin Zukic boxte er genau zu Oliver Glotzmann, konnte dessen Knaller aus 14 Metern aber aus dem unteren Eck fischen. Glück hatte Julian Hinkel in der 32. Minute, als Oliver Glotzmann eine Hereingabe von Lars Jäger nur noch per Hacke, aber ohne Druck auf das Tor bringen konnte.

Offensiv hing beim VfL alles von Armin Zukic und Lars Jäger ab. Letzterer setzte in der 41. Minute an der Eckfahne zum Solo an, ließ drei Gegenspieler stehen, verpasste aber zu schießen, sodass die Gäste klären konnten. Der VfL-Stürmer eroberte aber den Ball zurück und wurde dabei gefoult, die Pfeife von Schiedsrichter Robert Drews (Freiburg) blieb jedoch stumm.

Hellwach nach der Pause

Entschlossen kamen die Sindelfinger aus der Kabine – und machten schnell Nägel mit Köpfen. Nach zwei Halbchancen für Raphael Molitor war es der starke Lars Jäger, der in der 54. Minute den Bann brach. Vorausgegangen war ein Spielzug über sechs Stationen – alle mit nur einem Kontakt. Letztlich steckte Oliver Glotzmann auf seinen Sturmpartner durch, der aus spitzem Winkel das befreiende 1:0 erzielte. „Das war eine Kombination auf allerhöchstem Niveau“, war Maik Schütt begeistert.

Richtig ins Schwärmen geriet der VfL-Trainer – und auch alle Sindelfinger Fans – zwei Minuten später. Nach Ablage von Lars Jäger schraubte sich Timo Krauß in die Luft und drosch den Ball per Seitfallzieher zum 2:0 unter die Latte. Die Zuschauer quittierten den sehenswerten Treffer mit stehenden Ovationen. „Bei beiden Toren geht mir das Herz auf“, strahlte Maik Schütt. Timo Krauß, der sich zu Recht für sein Traumtor feiern ließ, bot sich nur drei Minuten später die nächste große Torchance, jedoch zielte der Defensivspezialist aus zehn Metern frei stehend über das Wangener Tor.

Sindelfingens Kapitän Roberto Klug setzte in der 61. Minute unfreiwillig Jan Gleinser in Szene, der die Vorlage aber nicht nutzen konnte. Genauso wenig in der 64. Minute Okan Housein, der zuerst Noah Sautter austanzte, dann aber an David Kocyba, Roberto Klug und dem Pfosten scheiterte. Just während der Drangphase der Gäste ließ sich aber Wangens Kaan Basar zu einer dummen Aktion hinreißen. Nach Foul an Lars Jäger blieb dieser am Boden liegen. Basar hatte eine Schwalbe Jägers gesehen und deckte den Sindelfinger mit Nettigkeiten ein. Der Unparteiische ahndete das Verbalduell mit jeweils einer Gelben Karte. Da der Wangener bereits eine Verwarnung in der ersten Halbzeit gesehen hatte, durfte er vorzeitig zum Duschen.

Oliver Glotzmann hatte noch zwei gute Szenen, konnte seinen bislang drei Saisontoren aber kein weiteres hinzufügen. Erfolgreicher war in der 88. Minute der kurz zuvor eingewechselte Alex Aleman Solis. Nach feinem Pass von Ivo Colic erzielte der Sindelfinger seinen ersten Saisontreffer – 3:0. Nach dem zweiten Heimsieg in Serie wünscht sich Maik Schütt, „nun wieder zur Heimmacht zu werden. Dieser Sieg war ganz wichtig, ansonsten wären wir wieder unten drin gewesen“.

VfL Sindelfingen:
Kocyba, Wetsch, Mohr, Klug, Sautter, Krauß, Molitor (80. Minute Klein), Colic, Zukic (70. Minute Feigl), Jäger, Glotzmann (75. Minute Aleman Solis).

Spielbericht: "So macht es gleich doppelt Spaß"

In dieser Szene hatte er sein Visier noch falsch eingestellt: Später aber sorgte Lars Jäger (Mitte) mit seinem 1:0 für die Weichenstellung. Fotos: rom

16.09.18 KRZ-Online (Von Harald Rommel)
VfL Sindelfingen kommt mit viel Willenskraft zum 3:0-Erfolg über den FC Wangen

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg: Genau jene Absicht war in den drei zum Teil blitzsauberen Treffern von Lars Jäger, Timo Krauß und Alex Aleman Solis zu erkennen, die Fußball-Verbandsligist VfL Sindelfingen am Samstag den glatten 3:0-Erfolg über das weiterhin punktlose Schlusslicht FC Wangen bescherten.

Sicher haben die Daimlerstädter in der fünfjährigen Amtszeit unter ihrem Trainer
Maik Schütt schon wesentlich bessere Partien abgeliefert. Aber auch solche richtungsweisenden Spiele müssen erst einmal gewonnen werden. "Ein sehr wichtiger Sieg", strahlte Maik Schütt. "Vor allem, dass wir zum ersten Mal in dieser Saison zu Null gespielt haben, tut uns allen sehr gut."

Die Hausherren verstärkten nach davor zehn Gegentoren in vier Spielen also ihre Defensivbemühungen. "Das war bis zur Pause kein hohes Niveau", sah der VfL-Coach sein Team bis dahin vor allem auf Ballsicherung bedacht. Mit dem Ergebnis, dass die Allgäuer - die zuvor noch auf der Autobahn im Stau gestanden hatten, weshalb die Partie mit einer zehnminütigen Verspätung angepfiffen werden musste - im ersten Durchgang so gut wie gar nicht im Sindelfinger Strafraum auftauchten. Nur einmal wurde es etwas ungemütlich, als Fabian Eninger das Außennetz traf (6.).

Ansonsten gaben die Hausherren die Marschrichtung vor, der FC wollte hingegen so lange wie möglich kein Gegentor kassieren. "Bei uns war das Ganze zunächst von viel Positionsspiel geprägt", freute sich der VfL-Trainer, dass seine Elf nie locker ließ, sich einige Möglichkeiten erarbeitete, aber noch nicht vollstreckte.

Dabei dachte er unter anderem an einen Freistoß von Armin Zukic, den Gäste-Schlussmann Julian Hinkel nicht festhalten konnte. Lars Jäger setzte den Nachschuss aber neben das Ziel (11.). Bei einer mutigen Direktabnahme von Ivo Colic fehlten auch nur Zentimeter (17.). Der VfL versuchte zwar viel, doch die linke Außenbahn wurde zu selten eingesetzt, und das Überraschungsmoment blieb aus.

Die Balance schien aber zu stimmen. Einerseits packten die Gastgeber vorne zu, wann immer sich die Möglichkeit bot, zudem waren sie engagiert, nach hinten mit aller Energie die Räume zu schließen, Zweikämpfe zu gewinnen und den Gegner vom eigenen Tor wegzuhalten. An vorderster Front sorgten sie meist mit Standardsituationen für Gefahr. So war es erneut ein Zukic-Freistoß, den der Allgäuer Keeper nicht festhalten konnte, dafür parierte er den Nachschuss von Oliver Glotzmann gekonnt (26.). Noch einmal Colic versuchte es aus 20 Metern (28.), ehe Lars Jäger in der 34. Minute einmal mehr auf der rechten Seite für viel Betrieb sorgte. Seine Hereingabe wollte Glotzmann raffiniert mit der Hacke vollenden, doch Hinkel hatte den Braten gerochen. Kurz vor der Pause wurde ein sehenswertes Solo von Jäger erst kurz vor der Vollendung durch den Wangener Steffen Friedrich nicht ganz regelkonform gestoppt. "Ein gewisser Kontakt war da", wollte Maik Schütt aber nicht lamentieren.

Er nutzte vielmehr die Halbzeitpause, um an der einen oder anderen Stellschraube zu drehen. "Mancher Pass war noch zu unsauber", forderte er mehr Präzision und wünschte sich zwei schnelle Tore. Erst scheiterte aber noch Raphael Molitor am Wangener Torhüter (47.), ehe Sindelfingens Nummer eins David Kocyba bei einem Freistoß von Chris Fleischer auf der Hut war (49.). Dann schnalzte Maik Schütt zweimal nacheinander mit der Zunge: "Da geht einem das Fußballerherz auf." Die 53. Minute wird er wohl so schnell nicht vergessen. "Über so viele Stationen - das ist schon cool", zeigte er sich beeindruckt. Roberto Klug passte kurz auf Oliver Glotzmann, der steckte auf Lars Jäger durch, der aus nicht ganz einfachem Winkel mit viel Power und Genauigkeit vollstreckte. Danach hatten die Hausherren mehr Platz. 120 Sekunden nach dem Führungstreffer scheiterte erst Zukic, doch der abgewehrte Ball landete bei seinem Mitspieler Timo Krauß. Der fackelte nicht lange, nahm die Lederkugel aus zehn Metern mit vollem Risiko - 2:0 "Für ihn, der nicht nur im Training ungemein fließig ist, freut es mich ganz besonders. So macht Fußball gleich doppelt Spaß", nickte Schütt.

Der Doppelschlag verlieh den VfL-Aktionen Stabilität. Timo Krauß war beinahe zum zweiten Mal erfolgreich (59.), aber nach 64 Minuten mussten er und seine Vereinskameraden tief Luft holen, als ein Versuch von Okan Housein am Pfosten endete. Nach der Hinausstellung von Wangens Kaan Basar (68.) war Maik Schütt nicht mehr ganz zufrieden mit seinen Mannen. "Da gab es unverständlicherweise einen Bruch", konnte er sich keinen Reim darauf machen, weshalb die Nadelstiche nicht früher gesetzt wurden. Die Heimmannschaft schien sich ihrer Sache mitunter zu sicher zu sein, lange Zeit konnte nicht mehr als ein guter Versuch des glücklosen Glotzmann notiert werden (79.).

Alex Aleman macht in Überzahl kurz vor Schluss den Deckel drauf

Eine Minute vor Ultimo holte Alex Aleman Solis Versäumtes nach, als er aus zwölf Metern zum 3:0-Endstand abschloss. Nun ist man im VfL-Lager guter Dinge, auch in der Fremde erfolgreich zu sein. Denn hier hat man im Gegensatz zur passablen Heimbilanz dieses Jahr nur einen einzigen Sieg zu Buche stehen, aber bis Mitte Oktober gleich dreimal Gelegenheit, in Essingen, Rutesheim und Ehingen-Süd Abhilfe zu schaffen.

VfL Sindelfingen:
Kocyba (2), Sautter (1,5), Klug (2), Molitor (2), Zukic (2/70. Klein 2), Wetsch (2,5/64. Feigl 2), Jäger (1,5/76. Aleman Solis 2), Glotzmann (2), Krauß (1), Colic (2), Mohr (2).
Tore: 1:0 (53.) Jäger, 2:0 (55.) Krauß, 3:0 (89.) Aleman Solis.
Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rot Karte Basar (68./FCW) Meckern.
Schiedsrichter: Drews (Freiburg).
Zuschauer: 150.
Bewertung: 1= starke Vorstellung, 2 = Licht und Schatten, 3 = schlechter Tag.

 

Vorbericht: Jetzt fehlt nur noch die Effektivität

Sindelfingens Coach Maik Schütt und sein Co-Trainer Elvir Adrovic (von links): Eine effizientere Chancenverwertung dürfte bei beiden ganz oben auf dem Wunschzettel stehen. Foto: rom

14.09.18 KRZ-Online (Von Michael Stierle)
Schlusslicht FC Wangen in Sindelfingen - Kapitän Daniel Kniesel vor baldigem Comeback?

Verkehrte Welt im württembergischen Fußball-Oberhaus: Die SKV Rutesheim führt in ihrem zweiten Jahr nach dem Aufstieg überraschend die Tabellenspitze an, der VfL Sindelfingen bekommt zwar gute Kritiken, hat aber erst ein Spiel gewonnen.

Punktemäßig liegen beide Kreisvereine aber nicht weit auseinander, den Spitzenreiter und den Tabellenzwölften trennen aktuell nur vier Zähler. Das kann sich am Samstag ab 15.30 Uhr schon wieder ändern, denn die Heimaufgaben sind zumindest von der Papierform her unterschiedlich schwer.

Zwar haben die Sindelfinger in ihren vier Spielen schon acht Mal getroffen, dennoch lässt die Mannschaft immer noch viel zu viele Chancen aus. "Das hat sich auch schon wie ein roter Faden durch die ganze vergangene Saison gezogen", stellt Trainer
Maik Schütt fest. "Beunruhigt bin ich deshalb nicht. Denn die Spielanlage ist sehr ansehnlich, wir sind kreativ, finden Lösungen im Offensivspiel, erspielen uns dadurch viele sehr gute Möglichkeiten, aber die Effektivität fehlt." Beim 1:3 zuletzt in Dorfmerkingen hätte der VfL schon zur Pause fast alles klarmachen können. "Dass es dann nach 45 Minuten nur 1:1 stand, hat man der Mannschaft angemerkt."

Die Niederlage war also unnötig, bei den Gegentoren auch selbst verschuldet. Der 1:1-Ausgleich war zwar eine tolle Einzelleistung, hätte aber rechtzeitig unterbunden werden können, beim 1:2 liefen die Sindelfinger in einen Konter, danach war es gelaufen. "Diese Gegentorflut müssen wir vermeiden", schmecken Schütt die bisher kassierten zehn Gegentreffer (nur der kommende Gegner hat mehr) überhaupt nicht. Ursache dafür: "Die letzte Entschlossenheit fehlt, bei Ballverlust sofort ins Gegenpressing zu gehen." Das hat er seinen Mannen unter der Woche auch eingetrichtert. "Wenn nur zwei, drei vorne zuschauen, was die anderen hinten machen, kriegen wir Probleme." Ansonsten war er mit der Woche sehr zufrieden. "Im Training sieht es gut aus, das Tempo ist hoch."

Auch personell stehen mehr Optionen zur Verfügung, die auf der Ostalb fehlenden Frederick Mohr und Florian Feigl sind wieder dabei. Damit fehlen nur Pablo Perez (Rückenprobleme) und André Simao, der sich mit Lauftraining begnügen musste, während Neuzugang Emre Göcer vom TV Echterdingen noch im Urlaub ist. Zurück im Mannschaftstraining ist dafür der lange verletzt gewesene Kapitän Daniel Kniesel. "Gewisse Teile hat er vorher bereits mitgemacht, jetzt ist er wieder voll eingestiegen und belastbar", so Schütt. "Mich freut's." Mit dem Comeback will er sich aber noch Zeit lassen. "Nichts überstürzen", so die Devise, nachdem es Kniesel in der Vergangenheit immer wieder an der gleichen Stelle erwischte.

Dem Gegner aus dem Allgäu begegnet der VfL-Trainer mit großem Respekt, auch wenn er noch keinen Punkt auf dem Konto hat. "Das ist eine Mannschaft mit zwei Gesichtern, bei der es urplötzlich in die andere Richtung gehen kann", so Schütt. Was er auf jeden Fall vermeiden will: "Dass wir die erste Mannschaft sind, gegen die der FC Wangen punktet."