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Die "Sindelfinger Hallenfußball-Gala” im Glaspalast Sindelfingen hat sich zum bedeutendsten Hallenfußballturnier für Amateurmannschaften in Deutschland entwickelt.

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Spielplan - Saison 2016/17

Verbandsliga – VfL Sindelfingen I

Sp = Spieltag + Presseberichte

Hinrunde 2016

Sp

Datum

 

Verein (verlinkt)

Erg

01

13.08.

A

TSV Berg

1:1

02

20.08.

H

Calcio LE

1:3

03

27.08.

A

VfB Neckarrems

0:3

04

31.08.

H

1. FC Normannia Gmünd

3:1

05

04.09.

H

VfL Pfullingen

1:3

06

11.09.

A

SF Schwäbisch Hall

0:1

07

17.09.

H

TSV Essingen

4:1

08

24.09.

A

FC Wangen

1:2

09

01.10.

H

SV Zimmern o.R.

2:0

10

09.10.

A

FV Löchgau

0:0

11

15.10.

H

FV Olympia Laupheim

2:1

12

22.10.

A

SGV Freiberg

8:0

13

29.10.

H

FC 07 Albstadt

1:0

14

05.11.

A

TSV Ilshofen

3:5

15

12.11.

H

TSG Backnang

2:4

Rückrunde 2017

16

19.11.

H

TSV Berg

4:4

17

27.11.

A

Calcio LE

0:1

- Winterpause -

18

04.03.

H

VfB Neckarrems

-:-

19

11.03.

A

1. FC Normannia Gmünd

-:-

20

18.03.

A

VfL Pfullingen

-:-

21

25.03.

H

SF Schwäbisch Hall

-:-

22

01.04.

A

TSV Essingen

-:-

23

08.04.

H

FC Wangen

-:-

24

22.04.

A

SV Zimmern o.R.

-:-

25

29.04.

H

FV Löchgau

-:-

26

06.05.

A

FV Olympia Laupheim

-:-

27

13.05.

H

SGV Freiberg

-:-

28

20.05.

A

FC 07 Albstadt

-:-

29

27.05.

H

TSV Ilshofen

-:-

30

03.06.

A

TSG Backnang

-:-

H = Heimspiel VfL Sindelfingen

A = Auswärtsspiel VfL Sindelfingen

 
Spielplan - Saison 2016/17
Verbandsliga Württemberg
VfL Sindelfingen I (Druckversion)
Spielplan_16_17.pdf
PDF-Dokument [187.0 KB]
17. Spieltag: Tabelle Verbandsliga Württemberg
 

Mannschaften

Tor-
verhältnis

Pkt.

 

1.

SGV Freiberg Fußball

57 : 9

43

 

2.

TSG Backnang

49 : 21

34

 

3.

VfL Sindelfingen

33 : 30

33

 

4.

Calcio LE

34 : 24

30

 

5.

VfB Neckarrems

34 : 27

27

 

6.

TSV Ilshofen

39 : 25

26

 

7.

VfL Pfullingen

29 : 30

26

 

8.

TSV Essingen

25 : 27

24

 

9.

Normannia Gmünd

25 : 27

23

 

10.

FV Löchgau

13 : 17

22

 

11.

FC 07 Albstadt

22 : 24

21

 

12.

FC Wangen

25 : 45

19

 

13.

TSV Berg

23 : 36

17

 

14.

Spfr Schwäbisch Hall

22 : 37

16

 

15.

SV Zimmern o.R.

11 : 37

10

 

16.

FV Olympia Laupheim

13 : 38

9

Vereine Verbandsliga:

-00. = Platzierung 2015/16
ohne Gewähr

FC Albstadt 07 FC Albstadt -11.
FC Normannia Gmünd TSV Essingen -3.
Calcio Leinfelden-Echterdingen TSV Ilshofen -6.
FV Löchgau FV Löchgau 1. LL1
SF Schwäbisch Hall SF Schwäb. Hall -8.
SV Zimmern o.R. SV Zimmern 2. LL3 Releg.
TSG Backnang TSG Backnang-5.
TSV Essingen SGV (OL) Freiberg
TSV Ilshofen FV Olympia Laupheim -12.
VfB Neckarrems VfB Neckarrems-4.
VfL Sindelfingen VfL -10. Sindelfingen
TSV Berg TSV Berg. -9. ·
SGV Freiberg FCNormannia Gmünd -7.
FV Olympia Laupheim Calcio LE -1. LL2
VfL Pfullingen Pfullingen 1. LL3
FC Wangen FC Wangen 1. LL4

Anfahrt zu Vereinen

Live-Ticker (DFB-Net)

Wir tickern die Heimspiele der 1. Mannschaft (Verbandsliga) bei FUSSBALL.DE

VfL Sindelfingen - VfB Neckarrems

Saison 16/17 - Torschützen+Videos

Sportvideos Kreiszeitung/BB-Bote
Tore unserer 1. Mannschaft im Video:

Präsentiert von:
Hornikel Trockenbau + Hornikel Stuckateur / Maler / Gipser / Gerüstbau / Energetische Modernisierung

Torschützen Verbandsliga
VfL Sindelfingen, 1.-17. Spieltag:

Armin Zukic (11 Tore)
  • TSV Berg (3)
  • TSG Backnang
  • TSV Ilshofen (2)
  • FC 07 Albstadt
  • SV Zimmern
  • FC Wangen
  • TSV Essingen
  • VfB Neckarrems
Oliver Glotzmann (6 Tore)
  • Calcio LE
  • TSV Ilshofen
  • FV Olympia Laupheim
  • FC Wangen
  • VfB Neckarrems
  • Calcio LE
Daniel Kniesel (3 Tore)
  • TSV Essingen
  • FC Normannia Gmünd
  • TSV Berg
Marcello Di Fabio (2 Tore)
  • TSV Essingen
  • VfL Pfullingen
Florian Feigl (2 Tore)
  • FV Olympia Laupheim
  • TSV Essingen
Lars Jäger (2 Tore)
  • TSV Berg
  • SV Zimmern
Frederick Mohr (2 Tore)
  • TSV Ilshofen
  • FC Normannia Gmünd
Raphael Molitor (1 Tor)
  • TSG Backnang
Roberto Klug (1 Tor)
  • FC Normannia Gmünd
Kevin Schuster (1 Tor)
  • Spfr. Schwäbisch Hall
Alexander Wetsch (1 Tor)
  • TSV Ilshofen
 
32 Tore + 1 ET Gegner = 33 Tore
Quelle: www.fussball.de

Spielplan - Saison 16/17

Kreisliga A BB/CW - VfL Sindelfingen II

Sp = Spieltag + Presseberichte

Hinrunde 2016

Sp

Zeit

 

Verein (nicht verlinkt)

Erg

1

28.08.

A

TV Altdorf

1:1

2

04.09.

H

Türk. SV Herrenberg

2:4

3

11.09.

A

FC Unterjettingen

0:0

4

14.09.

H

VfL Oberjettingen

3:1

5

18.09.

A

NK Croatia Sindelfingen

2:5

6

25.09.

H

Spvgg Aidlingen

0:0

7

02.10.

A

TV Darmsheim II

1:1

8

09.10.

H

TSV Kuppingen

5:2

9

16.10.

H

Spvgg Holzgerlingen II

1:3

10

22.10.

A

TSV Hildrizhausen

0:2

11

30.10.

H

Spvgg Weil im Schönbuch

4:4

12

06.11.

A

TV Nebringen

3:3

13

13.11.

H

TSV Dagersheim

1:2

14

19.11.

A

TSV Ehningen II

1:2

15

27.11.

H

SV Nufringen

3:2

Rückrunde 2017

16

04.12.

H

TV Altdorf

-:-

17

11.12.

A

Türk. SV Herrenberg

-:-

Winterpause

18

12.03.

H

FC Unterjettingen

-:-

19

19.03.

A

VfL Oberjettingen

-:-

20

26.03.

H

NK Croatia Sindelfingen

-:-

21

02.04.

A

Spvgg Aidlingen

-:-

22

09.04.

H

TV Darmsheim II

-:-

23

15.04.

A

TSV Kuppingen

-:-

24

23.04.

A

Spvgg Holzgerlingen II

-:-

25

30.04.

H

TSV Hildrizhausen

-:-

26

07.05.

A

Spvgg Weil im Schönbuch

-:-

27

14.05.

H

TV Nebringen

-:-

28

21.05.

A

TSV Dagersheim

-:-

29

28.05.

H

TSV Ehningen II

-:-

30

03.06.

A

SV Nufringen

-:-

H = Heimspiel VfL Sindelfingen II

A = Auswärtsspiel VfL Sindelfingen II

-> Tabelle Kreisliga A2 BB/CW

Ballspende für Heimspiele:

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Wir danken unseren vielen Spendern. Mehr...

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VfL Sindelfingen Fußball Männer/Junioren
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71063 Sindelfingen
Geschäftsstelle:
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Telefon: 07031 / 80 76 17 (Abtlg.)

Telefax: 07031 / 80 52 47
E-Mail: info@fussball-sindelfingen.de

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"Fußball Männer" im VfL Sindelfingen

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Saisonberichte 2016/17

1. Mannschaft - 38. Verbandsliga Württ.

"Der VfL ist wie eine Wundertüte"

Daniel Kniesel (blaues Trikot) fehlt dem VfL Sindelfingen seit Wochen verletzt. Spätestens zu Beginn der Rückrunde will der Kapitän wieder an Bord sein. Der 31-Jährige wird aller Voraussicht nach auch in der kommenden Saison für die Blau-Weißen spielen.

24.11.16 | SZ/BZ-Online

Das Sportgespräch: Daniel Kniesel (Bild: Photo 5/A), verletzter Kapitän des VfL Sindelfingen, traut seinen Mitspielern alles zu / Vertragsverlängerung in Sicht

Von unserem Redakteur Philipp Hamann

Wenn der VfL Sindelfingen in der Fußball-Verbandsliga spielt, ist Spektakel angesagt. In den letzten drei Partien schossen die Blau-Weißen elf Treffer, kassierten aber auch zwölf Gegentore und Kapitän Daniel Kniesel kann verletzt nur zuschauen.
Die SZ/BZ hat sich mit dem 31-jährigen Spielführer vor dem letzten Spiel vor der Winterpause und nach dem 4:4 gegen den TSV Berg unterhalten.

Haben Sie so ein Spiel wie am Samstag gegen Berg schon einmal erlebt?
Daniel Kniesel: "Das ist, glaube ich, schon ein paar Jahre her. Gegen Metzingen haben wir einst mal eine 3:0-Führung noch verspielt."

Was haben Sie nach dem schnellen 3:0 am Samstag gedacht?
Daniel Kniesel: "Ich habe gedacht, es läuft ja wieder wie geschmiert. Nach dem 1:3-Anschlusstreffer hätte ich meinen Mitspielern gerne auf dem Platz geholfen."

Wann sind Sie wieder fit?
Daniel Kniesel: "Ich hoffe bei der Hallen-Gala wieder dabei zu sein. Ich werde aber kein Risiko eingehen. Wenn es mit dem Glaspalast nicht klappt, konzentriere ich mich ganz auf die Vorbereitung, die Ende Januar beginnt."

"Den hätte ich für einen Dummschwätzer gehalten"

Der VfL hat in der Verbandsliga-Vorrunde 30 Punkte gesammelt. Hätten Sie das vor Saisonbeginn gedacht?
Daniel Kniesel: "Auf keinen Fall. Wenn mir das jemand gesagt hätte, dem hätte nicht geglaubt. Den hätte ich sogar für einen Dummschwätzer gehalten."

In den Heimspielen gegen Albstadt und Berg hat Sindelfingen zuletzt nur einen Punkt geholt. Machen Sie sich noch Sorgen um den Klassenverbleib?
Daniel Kniesel: "Natürlich schaut man auch nach hinten. Aber die zehn Punkte zur magischen Grenze von 40 Zählern werden wir in den verbleibenden 14 Partien schon noch holen. Wir sind also voll im Soll."

Trainer Maik Schütt hatte vor Rundenbeginn einen einstelligen Tabellenplatz ausgerufen. Klappt das?
Daniel Kniesel: "Der Trainer hat von einem einstelligen Tabellenplatz gesprochen, viele Spieler haben sich die 40 Punkte zum Ziel gesetzt."

Dass beides möglicherweise klappt, liegt auch an Armin Zukic. Er trifft Woche für Woche für den VfL. Hatten Sie damit im Vorfeld gerechnet?
Daniel Kniesel: "Bereits in der Vorbereitung haben wir gesehen, was er kann. Ich hatte aber nicht damit gerechnet, dass er so bei uns einschlägt. Er hat ja eine richtige Leistungs-Explosion hinter sich. Ich ziehe den Hut vor Arnim Zukic."

Oliver Glotzmann war in der vergangenen Runde torgefährlichster Spieler beim VfL. In dieser Runde steht er erst bei fünf Treffern. Woran liegt das?
Daniel Kniesel: "Er zählt mittlerweile bei uns zu den erfahreneren Spielern und hat auf dem Platz nun auch andere, wichtige Aufgaben."

Mit 31 Jahren sind Sie mit Abstand der älteste Spieler im Kader. Ist für Sie am Saisonende Schluss?
Daniel Kniesel: "Nein, ich habe während meiner Verletzungspause in den vergangenen Wochen gemerkt, wie sehr mir der Fußball fehlt. Nur noch ein halbes Jahr zu spielen, ist mir zu wenig. Ich werde deshalb meinen Vertrag im Frühjahr um eine weitere Spielzeit verlängern."

Am Sonntag steht noch das Auswärtsspiel bei Calcio Echterdingen auf dem Spielplan. Was dürfen die VfL-Fans dort erwarten?
Daniel Kniesel: "Ich wäre mit einem Punkt bei diesem richtig starken Gegner schon zufrieden. Bei unserer Mannschaft ist aber alles möglich, von einer hohen Niederlage bis zu einem hohen Sieg. Der VfL ist wie eine Wundertüte."

Info
Nach der Partie am Sonntag bei Calcio Echterdingen (Anpfiff 14.30 Uhr) beginnt für den VfL Sindelfingen die Winterpause. Weiter geht es in der Verbandsliga erst wieder am Samstag, 4.März. Dann empfangen die Blau-Weißen den VfB Neckarrems.

„Wir zahlen nicht mehr so viel Lehrgeld“

Der Kapitän übernimmt Verantwortung: Daniel Kniesel verwandelt einen Elfmeter. Ob der 31-Jährige am Samstag beim Spitzenspiel in Freiberg dabei sein kann, entschiedet sich kurzfristig. Kniesel leidet an den Folgen einer Oberschenkel-Zerrung. Bild: Photo

20.10.16 | SZ/BZ-Online
Für Daniel Kniesel, Kapitän von Fußball-Verbandsligist VfL Sindelfingen, kommt der sportliche Höhenflug in dieser Saison nicht überraschend

Von unserem Redakteur Philipp Hamann

Anfang September hat Fußball-Verbandsligist VfL Sindelfingen zuletzt verloren. Nach dem 1:3 gegen den VfL Pfullingen holten die Blau-Weißen in den folgenden sechs Partien 16 von 18 möglichen Punkten und am Samstag (15.30 Uhr) geht es zum Spitzenspiel zu Tabellenführer SGV Freiberg. „Uns muss man erst mal schlagen“, sagt VfL-Kapitän Daniel Kniesel vor dem Gipfeltreffen.

Die SZ/BZ hat sich mit Daniel Kniesel, der seit der Jugend das VfL-Trikot trägt, über den bisherigen Saisonverlauf und das Topduell am Samstag unterhalten.

Platz zwei. So gut stand der VfL Sindelfingen in der Verbandsliga schon lange nicht mehr da. Haben Sie sich die Tabelle schon ausgeschnitten?

Daniel Kniesel: „Nein, aber ich habe schon öfter darauf geschaut, schließlich ist das die beste Platzierung seit der Saison 2008/2009, als wir unter Trainer Willi Zimmermann Siebter wurden.“

Was ist in dieser Runde für den VfL drin?

Daniel Kniesel: „Das ist schwierig einzuschätzen. Wir haben die letzten Spiele knapp gewonnen. Gegen Laupheim am vergangenen Samstag macht Florian Feigl in der 87. Minute den Siegtreffer zum 2:1. In der vergangenen Saison hätten wir so ein Spiel sicherlich verloren. Ich bin erst zufrieden, wenn wir 40 Punkte auf dem Konto haben.“

Wo liegen die Gründe für den sportlichen Höhenflug?

Daniel Kniesel: „Wenn es läuft, dann läuft es, und wir haben einen Lauf. Entscheidend ist aber, dass wir nicht mehr so viel Lehrgeld zahlen, wie nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr.“

Unser Kader ist breit aufgestellt

Ist das der Reifeprozess? Die Mannschaft steckt auch die Ausfälle von Leistungsträgern wie Roberto Klug und auch Ihnen weg.

Daniel Kniesel: „Das ist wirklich erstaunlich. Das spricht aber natürlich auch für unsere jungen, hungrigen Spieler, die nachrücken. Unser Kader ist breit aufgestellt.“

Dabei hat mit Andreas Poser der erfolgreichste Torjäger den VfL im Sommer verlassen.

Daniel Kniesel: „Wir schießen auch ohne ihn viele Tore, das überrascht mich. Ich glaube wir sind jetzt schwerer auszurechnen.“

Hand aufs Herz. Fällt die Bestmarke von Willi Zimmermann in dieser Saison?

Daniel Kniesel: „Das ist schwer zu sagen. Von einem Platz unter den besten Drei bis zum Relegationsrang zwölf ist alles möglich.“

Was macht den VfL Sindelfingen in diesem Herbst so erfolgreich?

Daniel Kniesel: „Wir haben ein gutes Trainerteam, das in Ruhe arbeiten kann. Wir haben im Verein gute Strukturen. Das zahlt sich jetzt aus.“

Spüren Sie in der Stadt so etwas wie die Aufbruchstimmung rund um den Fußball?

Daniel Kniesel: „Einige sprechen schon von der Oberliga, aber das ist bei der Mannschaft kein Thema. Wir wissen, wo wir herkommen, und wir können unsere Leistung richtig einschätzen. Bei uns hebt keiner wegen des zweiten Tabellenplatzes ab.“

Können Sie am Samstag in Freiberg wieder spielen?

Daniel Kniesel: „Das entscheidet sich nach dem Abschlusstraining. Im Alltag habe ich keine Probleme, aber ich weiß nicht, wie der Oberschenkel bei Belastung reagiert. Für uns alle ist die Partie in Freiberg ein richtiges Highlight in dieser Saison. Ich werde aber nur spielen, wenn ich richtig fit bin. Schmerztabletten schlucken und danach vier Wochen ausfallen, bringt keinem etwas.“

Wie ist Ihr Tipp für Samstag?

Daniel Kniesel: „Wir haben in Freiberg nichts zu verlieren. Schon ein Punkt wäre für uns ein großer Erfolg, schließlich hat der Tabellenführer bisher noch kein Spiel verloren.“

Das Aushängeschild des Bezirks: VfL Sindelfingen

Bild: Thomas Oberdorfer, Gäubote

13.08.16 | Gäubote/FuPa.net

Der einzig verbliebene Verbandsliga-Club geht selbstbewusst in die neue Saison

Thomas Oberdorfer, Gäubote


Der VfL Sindelfingen hat durch eine hervorragende Rückrunde in der vergangenen Saison den Klassenverbleib in der Verbandsliga gesichert. In diesem Jahr haben die Sindelfinger ebenfalls den Klassenverbleib im Blick, ihre Ambitionen sind aber gestiegen. „Wir sind selbstbewusst genug, um einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel auszugeben“, sagt Sindelfingens Trainer Maik Schütt vor dem Punktspielauftakt heute gegen den TSV Berg.

Was für ein Kraftakt in der Rückrunde der vergangenen Saison: Der VfL Sindelfingen belegte in der Rückrundentabelle Platz sechs mit 26 Punkten und sicherte sich dadurch den Klassenverbleib nach einer missglückten Hinrunde. Aufgrund der Abstiege der SV Böblingen und des VfL Nagold aus der Verbandsliga sind die Sindelfinger nun das Aushängeschild im Fußballbezirk Böblingen/Calw. Eine Position, die der VfL verteidigen will. Die Rückrunde hat die Sindelfinger viel Kraft gekostet, körperlich wie mental. Der Druck war enorm hoch, stets punkten zu müssen, um den drohenden Gang in die Landesliga abzuwenden. Sindelfingens Trainer Maik Schütt geht davon aus, dass seine Mannschaft die „Riesenbelastung“ sehr gut weggesteckt hat in der Sommerpause. „Ich habe das Gefühl, dass alle alles dafür getan haben, um weiterhin in der Verbandsliga zu spielen. Die Jungs haben sich nach der Pause wieder richtig gefreut auf die kommende Verbandsliga-Saison.“

Ziel: einstelliger Tabellenplatz


Auf eine Spielzeit, die nach Vorstellung der VfL-Verantwortlichen deutlich weniger nervenaufreibend verlaufen möge. So gibt Maik Schütt nicht etwa erneut den Klassenverbleib als Ziel aus. „Wir wollen ja uns als Mannschaft und als Verein weiterentwickeln. Immer nur den Klassenerhalt als Ziel zu nennen, taugt dafür nicht. Wir haben eine gute Mannschaft und sind selbstbewusst genug, dass wir einen einstelligen Platz anpeilen“, sagt Maik Schütt. Spannend wird sein, wie der VfL den Abgang von Torjäger Andreas Poser verkraften wird. Er hat in der vergangenen Runde 15 Tore erzielt und maßgeblich zum Klassenverbleib beigetragen. „Darüber zu jammern, dass Andreas gegangen ist, wäre zu einfach. Wir haben neue Spielertypen bekommen, unser Spiel in der gegnerischen Hälfte wird sich etwas verändern“, sagt Schütt.


Starke Neuzuänge


Einer dieser Neuzugänge ist Marcello Di Fabio vom 1. Göppinger SV, der sehr spielstark ist, der die Bälle im Angriff gut behaupten kann. Das gilt auch für Endrit Syla (SKV Rutesheim), der zudem auch als Flügelspieler Qualitäten hat. Schütt: „Wir werden in der Offensive auf jeden Fall flexibler sein.“ Ein weiterer Neuzugang, der das Potenzial zum Stammspieler hat, ist Armin Zukic (TuS Metzingen). Schütt: „Wir hatten auf der linken Außenbahn immer Probleme. Armin hat eine sehr gute Technik, ein gutes Tempo und er tritt sehr gute Freistöße. Aus ruhenden Bällen he-raus haben wir letzte Saison kein Tor erzielt.“

Maik Schütt freut sich darüber, dass in dieser Saison innerhalb des Teams ein großer Konkurrenzkampf herrscht. Er ist dadurch in der Lage, von der Bank aus Druck auszuüben. Kein Akteur kann sich hängen lassen in der trügerischen Gewissheit, er habe einen Stammplatz sicher. Daher werde es auch „Härtefälle auf der Bank geben“, sagt Schütt. Am heutigen Samstag in der Partie beim TSV Berg (Anspiel 15.30 Uhr) hofft Sindelfingens Coach auf einen guten Saisonstart. Mit einem Punkt könnte er sicherlich leben, gilt Berg doch als einer der Favoriten auf die Meisterschaft. Berg hat sich mit etlichen Spieler des SC Pfullendorf verstärkt, sie bringen viel Oberliga-Erfahrung mit. Schütt lässt sich davon nicht beirren: „Wir schauen nur nach uns.“

„Wir wissen, was uns erwartet“

Sauer nach dem Pokal-Aus am Dienstag beim FC Gärtringen: Sindelfingens Trainer Maik Schütt. Bild: Photo 5

11.08.16 | SZ/BZ-Online
Sindelfingens Kapitän Daniel Kniesel richtet seinen Blick auf die Partie beim TSV Berg

Am Samstag startet Fußball-Verbandsligist VfL Sindelfingen mit dem Auswärtsspiel beim TSV Berg in die neue Saison. Im Gepäck haben die Blau-Weißen dabei aber die Enttäuschung vom überraschenden Pokal-Aus beim FC Gärtringen.

Von unserem Redakteur Philipp Hamann

Die SZ/BZ sprach darüber mit Sindelfingens Mannschaftskapitän
Daniel Kniesel.

Wie groß ist die Enttäuschung bei Ihnen und Ihren Mitspielern?
Daniel Kniesel: „Die ist natürlich bei uns allen groß. Wir konnten in Gärtringen nicht unsere Leistung abrufen, und dass wir ins Elfmeterschießen mussten, haben wir uns selber zuzuschreiben.“

Eine Pokalpartie gegen die Stuttgarter Kickers in der dritten Runde wäre sicherlich reizvoll gewesen. Schmerzt das Ausscheiden deshalb doppelt?
Daniel Kniesel: „Ein Spiel gegen die Kickers wäre für uns alle sicherlich ein Highlight geworden.“

Ist die Niederlage ein Weckruf vor dem Punktspielstart am Wochenende?
Daniel Kniesel: „Wir wissen, was uns am Samstag in Berg erwartet. Da geht es schon um alles. Wir fahren bestimmt nicht mit dem Gedanken dorthin, dass wir eine super Vorbereitung hatten und es von alleine läuft.“

Mit welchen Zielen startet der VfL Sindelfingen in die Verbandsliga?
Daniel Kniesel: „Oberste Prämisse hat natürlich der Klassenverbleib, super wäre es, wenn wir einen gesicherten Mittelfeldplatz erreichen, schließlich wollen wir uns in der Verbandsliga mittelfristig etablieren.“

Info
Nach dem Saisonstart beim TSV Berg (Samstag, 15.30 Uhr) empfängt der VfL Sindelfingen am Samstag, 20. August um 15.30 Uhr Calcio Echterdingen zum ersten Heimspiel.

Alte Liebe bleibt, neue Wege locken

Ein Bild spricht Bände: Auch wenn Denis Gonsior 2015 nicht mehr eine der tragenden Säulen des VfL Sindelfingen war, ließ ihn die Mannschaft nach dem Landesliga-Meisterstück in Schwenningen hochleben. Bild: Photo 5/A

23.07.16 | SZ/BZ-Online

Denis Gonsior wechselt nach 23 Jahren beim VfL Sindelfingen zum Bezirksligisten TV Darmsheim

Von unserem Mitarbeiter Edip Zvzidiç

Nach 23 Jahren in Diensten des VfL Sindelfingen schließt sich Denis Gonsior dem TV Darmsheim an. Zuletzt pendelte der 31-Jährige zwischen der ersten und zweiten Mannschaft des VfL und sucht nun neu motiviert in der Bezirksliga eine Herausforderung.

Denis Gonsior war bei der Saisoneröffnung des VfL Sindelfingen im Floschenstadion dabei. Die zweite Mannschaft spielte gegen den SV Rohrau, die erste testete gegen den TSV Ehningen. eigentlich wie immer, aber irgendetwas war anders. Weder auf dem Mannschaftsbild der ersten noch auch auf dem Foto der Reserve fand sich ein Platz für den 31-Jährigen. Denis Gonsior hatte bereits Ende der vergangenen Runde seinen Abschied vom VfL erklärt: „Ich gehe, weil ich endlich wieder Fußball spielen will.“

Bei den E-Junioren hatte der damals Achtjährige mit dem Kicken begonnen. Ein Weggefährte der ersten Stunde war Daniel Kniesel, seit vielen Jahren das Aushängeschild des VfL. Ein anderer, mit dem Denis Gonsior in der B-Jugend zusammenspielte, Enzo Marchese. Während Letzterer bei den Stuttgarter Kickers Fuß fasste, starteten Denis Gonsior und Daniel Kniesel in Sindelfingen durch.

Thomas Dietsche holte Denis Gonsior bereits als A-Junior in die erste Mannschaft. Den Durchbruch schaffte der groß gewachsene Stürmer aber erst bei Willi Zimmermann. „Bei Willi war ich Stammspieler, bei ihm hatte ich meine erfolgreichste Zeit“, erinnert sich der 31-Jährige und gerät bei den damaligen Mitspielern ins Schwärmen. „Von der Sturmreihe mit Esad Huskic, Maik Vujevic und mir träume ich immer noch.“

Bergab ging es für ihn ab der Saison 2008/09. Ein Fußbruch beim Spiel in Wangen stoppte den Höhenflug von Denis Gonsior – und er sollte sich davon auch nie wieder richtig erholen. „Ich habe mir in den anderthalb Jahren danach an derselben Stelle noch zwei Mal den Fuß gebrochen.“ Als die Leidenszeit endlich vorbei war, war Denis Gonsior nicht mehr derselbe. „Ich bin nie wieder an die Leistung meiner Anfangsjahre herangekommen.“

In den vergangenen Jahren wurden die Auftritte im ersten Team immer seltener. Als Denis Gonsior letzte Saison zu spät zu einem Treffpunkt der ersten Mannschaft erschien, war die Tür vollends zu. „Danach hatte ich bei Maik Schütt keine Chance mehr.“ Nachkarten will Denis Gonsior deswegen aber nicht, im Gegenteil: „Wir haben alles aus der Welt geschafft, ich gehe im Frieden vom VfL.“

Der Weg führt ihn nun zum TV Darmsheim. Angebote hatte der 31-Jährige auch vom SV Althengstett und von Fortuna Böblingen. „Die sportlich reizvollste Aufgabe war die beim TVD“, so Denis Gonsior. „Ich freue mich richtig auf diese neue Herausforderung.“ Diese Freude wurde aber unmittelbar vor dem Vorbereitungsstart getrübt, denn der ehemalige Sindelfinger verletzte sich am Montag bei einem Betriebsunfall an der Hand und fällt mindestens sechs Wochen aus. „Das ist schade für Denis, aber das ändert nichts daran, dass er bei uns eine wichtige Rolle einnehmen wird“, stärkt ihm Tobias Lindner den Rücken.

Der Darmsheimer Trainer freut sich auf einen erfahrenen Spieler, der die jungen Akteure an die Hand nehmen soll: „Denis passt super zu uns rein – sowohl menschlich als auch sportlich. Er kann hinten in der Innenverteidigung spielen oder ganz vorne Florian Eipper entlasten. Mit ihm bekommen wir einen gestandenen Spieler, der uns ganz sicher weiterbringen wird.“

Der Abschied vom VfL Sindelfingen fiel Denis Gonsior nicht leicht, soll aber nicht für immer sein: „In meinen Adern fließt blau-weißes Blut. Irgendwann komme ich wieder, vielleicht als Jugendtrainer. Und beim AH-Städtecup im Rahmen der Hallenfußball-Gala im Sindelfinger Glaspalast werde ich auch weiterhin das VfL-Trikot tragen. Da freue ich mich dann auf das Duell mit meinem neuen Trainer Tobias Lindner.“

Der neue Poser heißt Di Fabio

18.07.16 | SZ/BZ-Online
Vorstand, Trainer und die Neuzugänge des VfL Sindelfingen (hintere Reihe von links): Abteilungsleiter Ralf Brenner, Armin Zukic, Marcello Di Fabio, Kevin Balzer, Mario Nikolovski, Co-Trainer Elvir Adrovic, Trainer Maik Schütt; (vordere Reihe von links) Eduard Schnell, Florian Feigl, Aleksandar Bjelosevic, Jonathan Fiscella, Marcel Berberoglu. Auf dem Bild fehlt Mahir Karakaya. Bild: Zvizdiç

VfL Sindelfingen präsentiert zur Saisoneröffnung gleich neun Neuzugänge


Von unserem Mitarbeiter Edip Zvizdiç

Seit über einer Woche bereits in der Vorbereitung, hat die Fußballabteilung des VfL Sindelfingen am Samstag offiziell die Saison für eröffnet erklärt. Nach dem Trainingslager auf eigenem Gelände, gemeinsamem Essen und zwei Spielen gegen den TSV Ehningen (2:1) und 1. FC Frickenhausen (6:0) zog VfL-Trainer Maik Schütt zufrieden Bilanz: „Die Jungs haben richtig gut mitgezogen und sich voll reingehauen. Auch die neuen Spieler haben nun gesehen, was von ihnen erwartet wird.“

Gegen den TSV Ehningen geriet der VfL Sindelfingen in der ersten Halbzeit nach einem Treffer von Mert Kizilagil mit 0:1 ins Hintertreffen. Mit zwei Treffern drehte Neuzugang Mario Nikolovski das Spiel. Nach der 2:3-Niederlage gegen die A-Junioren des VfB Stuttgart und dem 1:0-Sieg gegen den TSV Dettingen/Erms war es für den VfL bereit der zweite Erfolg in der Vorbereitungsphase. Tags darauf folgte gegen den Bezirksligisten 1. FC Frickenhausen der dritte Sieg. Nach drei Treffern von Oliver Glotzmann, Frederick Mohr, Alexander Wetsch und einem Eigentor gewann die Schütt-Elf mit 6:0. „Wir haben den Ball gut zirkulieren lassen, eine hohe Laufbereitschaft an den Tag gelegt und der Müdigkeit getrotzt“, freute sich der Sindelfinger Coach. „Dafür gibt es am heutigen Montag trainingsfrei.“

Einen ersten guten Eindruck hinterließen in den beiden Spielen am Wochenende Armin Zukic und Mario Nikolovski – auch wenn nicht alles Gold war, was glänzte. Von Armin Zukic erhofft sich Maik Schütt eine Belebung des Flügelspiels auf der linken Seite: „Armin ist ein Linksfuß mit Fähigkeiten eines Außenstürmers. Er schlägt präzise Flanken aus vollem Lauf, hat fintenreiche und dynamische Dribblings drauf und ist ein guter Standardschütze. Mario ist ein kreativer Ideen- und Passgeber mit sehr guter Spielübersicht. Er ist darüber hinaus torgefährlich, vor allem aus der Distanz.“

Als bislang letzter Neuzugang hat sich Marcello Di Fabio dem VfL Sindelfingen angeschlossen. Der ehemalige Jugend-Nationalspieler des FC Hansa Rostock scheint der erhoffte Nachfolger von Torjäger Andreas Poser zu sein. Maik Schütt ist nach den ersten Trainingseinheiten begeistert von seinem neuen Stürmer: „Marcello ist ein ballsicherer Wandspieler mit dem Rücken zum Tor mit überragender Technik und Spielübersicht für einen Spieler seiner Größe. Des Weiteren ist er kopfballstark und setzt vor allem gut nach bei einem Ballverlust. Physisch muss er in der Vorbereitung aber noch hart und konzentriert an sich arbeiten, um als erster Abwehrspieler Bälle zu jagen beziehungsweise den gegnerischen Spielaufbau nach außen zu lenken.“

Zugänge:

  • Armin Zukic (TuS Metzingen)
  • Mario Nikolovski (SV Croatia Reutlingen)
  • Florian Feigl (TSV Eltingen)
  • Marcel Berberoglu (TSV Ehningen)
  • Kevin Balzer (TSG Balingen)
  • Jonathan Fiscella, Aleksandar Bjelosevic, Mahir Karakaya (alle eigene A-Junioren)
  • Marcello Di Fabio (1. Göppinger SV)
  • Eduard Schnell (VfL Sindelfingen II).


Abgänge:

  • Denis Gonsior (TV Darmsheim)
  • Dominik Pretz (Auslandsstudium)
  • Andreas Poser (SV Nufringen)
  • Nikolai Hellwig (KSC Böblingen II).

Neun Neuzugänge für den VfL Sindelfingen

Sindelfingens Trainer Maik Schütt (links) und der sportliche Leiter Thomas Dietsche: Bis auf eine zweiwöchige Fußballabstinenz immer in regem Austausch untereinander vor der zweiten Verbandsliga-Saison. Foto: Eibner

09.07.16 | KRZ-Online
Von Michael Stierle

Die Fußballer des VfL Sindelfingen sind in die Vorbereitung auf ihre zweite Verbandsliga-Saison gestartet. An diesem Freitagabend steht bereits das erste Testspiel an: Um 18.30 Uhr kommt die U19 des VfB Stuttgart.

"Der Kader sieht auf den ersten Blick recht groß aus", räumt der sportliche Leiter Thomas Dietsche ein. 29 Namen stehen auf der Spielerliste, darunter sind neun Neuzugänge. "Wir haben auch ganz bewusst drei Spieler aus der eigenen A-Jugend dazugenommen, die ja in die Verbandsstaffel aufgestiegen sind. Ob sie den Sprung schaffen, wird sich zeigen." Gute Erfahrungen hat der VfL Sindelfingen mit seinen Eigengewächsen zuletzt jedenfalls gemacht, Raphael Molitor und Hüseyin Kuyumcu können auf einige Einsätze im württembergischen Fußball-Oberhaus zurückblicken. "Toll, dass unsere Trainer Maik Schütt und Elvir Adrovic diesen auch von der Abteilungsleitung bevorzugten Weg einschlagen", so Dietsche.

Geholt wurden vor allem Spieler für die zentralen Positionen, weil der VfL da auch mit Torjäger Andi Poser (zurück zu seinem Heimatverein SV Nufringen) und Martin Frick (studienbedingte Auszeit) wertvolle Stützen verloren hat. Dazu gehört Kevin Balzer von den A-Junioren der TSG Balingen, der in Holzgerlingen wohnt und sogar noch ein Jahr in der A-Jugend kicken dürfte. "Ein großer Bursche, der alle Positionen in der Viererkette übernehmen kann", so Dietsche. "Ich würde ihn als Spieler für die Zukunft sehen, obwohl das mitunter ja ganz schnell gehen kann." Balzer will sich auf sein Abitur konzentrieren, deshalb ist ihm die Fahrerei nach Balingen zu viel. "Er war auf der Suche nach einem ambitionierten Verein in der Nähe und ist bei uns fündig geworden. Für uns eine glückliche Fügung." Und passt ganz ausgezeichnet ins Anforderungsprofil des VfL. "Wir schauen uns ganz bewusst nach jungen und entwicklungsfähigen Spielern aus der näheren Umgebung um, weil die auch eine ganz andere Bindung zum Verein haben", erklärt Thomas Dietsche.

Einen sehr guten Eindruck als Trainingsgast hat auch der erst 20-Jährige Florian Feigl hinterlassen, der mit dem TSV Eltingen in die Bezirksliga abgestiegen ist, aber als großes Mittelfeldtalent gilt und auch schon beim SSV Reutlingen spielte. "Ich hatte ihn schon einmal im Blick", verrät Dietsche. Und mit einem Schmunzeln: "Mit seinem Vater, Stefan Feigl, dem früheren Torhüter, habe ich selbst zusammengespielt. Da fiel die Kontaktaufnahme leichter."

Marcel Berberoglu, Cousin von Maichingens spielendem Co-Trainer "Cuci" Berberoglu, kommt vom TSV Ehningen. Ein weiterer Verteidiger, "der sich aber nicht scheut, den Konkurrenzkampf anzunehmen, ein Beißer eben", so Dietsche. Leistungsträger bei der VfL-A-Jugend waren Aleksander Beljesovic, Jonathan Fiscella und Mahir Karakaya, aus der zweiten Mannschaft wird Torhüter Eduard Schnell hochgezogen, der seine Verbandsliga-Feuertaufe schon hinter sich hat und beim 1:0 in Ilshofen, das den vorzeitigen Klassenerhalt bedeutete, zwischen den Pfosten stand. Er soll die Lücke schließen, die der Weggang von Nikolai Hellwig hinterlässt - und die überraschende Absage von Dominik Ferdek, der einen Tag vor Ablauf der Wechselfrist seine gegebene Zusage per Mail wieder rückgängig machte und sich den Stuttgarter Kickers anschloss. Worüber Thomas Dietsche verständlicherweise nicht sehr erfreut war. "Wir hatten fest mit ihm gerechnet, daneben auch noch andere talentierte Torhüter im Training, denen wir aber alle absagten." Doch auch Eduard Schnell genießt sein vollstes Vertrauen. "Unser Torwarttrainer Andy Bellon hat gesagt, er kann das packen. Und darauf verlasse ich mich." Zwei Wunschspieler hat Trainer Maik Schütt ebenfalls bekommen, die er aus seiner früheren Trainerzeit bei TuS Metzingen noch kennt. Der eine ist Mario Nikolovski von Croatia Reutlingen fürs Mittelfeld, der andere Armin Zukic (TuS Metzingen), ein pfeilschneller Linksfüßler für den Angriff. Womit die Fahrgemeinschaft aus der Reutlinger Ecke, die bisher aus Maik Schütt und Frederick Mohr bestand, größer wird. "Damit ist das Auto voll", so Dietsche mit einem Lachen. Ob Zukic auch Nachfolger für Andi Poser wird? "Das ist eine Option. Aber es sind auch auch andere Lösungen mit Endrit Syla oder Oliver Glotzmann denkbar", lässt der sportliche Leiter durchblicken. "Eins zu eins kann man Andi Poser sowieso nicht ersetzen. Aber wir haben in der Vergangenheit auch Spiele gewonnen, in denen er nicht getroffen hat."

Quasi Neuzugang Nummer zehn ist Keven Müller, der nach seiner schweren Verletzung in der vergangenen Saison kein einziges Spiel von Beginn an bestritt, am Ende wenigstens wieder zu Kurzeinsätzen kam. "Damit sind wir sehr gut und auch sehr breit aufgestellt", ist Thomas Dietsche mit der Kaderplanung zufrieden. Genauso wichtig für ihn: "Ich hatte mit Maik Schütt vereinbart, dass wir mal zwei Wochen überhaupt nicht mehr an Fußball denken oder darüber reden. Als wir uns zuletzt zum Tennis spielen trafen, hat er eingeräumt, dass er wieder große Lust auf Fußball hat."