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37. Sindelfinger Hallenfußball-Gala 2019/2020 im Glaspalast Sindelfingen.
Das bedeutendste Hallenfußballturnier für Amateurmannschaften in Deutschland (21.12.19-12.1.20)

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Saison 2019/20
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1. Mannschaft


Torschützen
1-15. Spieltag
Oliver Glotzmann (16) - 11 Tore
  • (1) TSG Hofherrnweiler-U.
  • (1) FSV Hollenbach
  • (1) Calcio L-E
  • (2) 1. FC Normannia Gmünd
  • (1) TSV Essingen
  • (3) 1. FC Heiningen
  • (2) TSV Berg
Lars Jäger (10) - 5 Tore
  • (1) SV Fellbach
  • (2) SKV Rutesheim
  • (1) TSV Essingen
  • (1) 1. FC Heiningen
Ivan Vargas Müller (7) - 5 Tore
  • (1) Calcio L-E
  • (1) TSV Heimerdingen
  • (2) SKV Rutesheim
  • (1) 1. FC Heiningen
Samuel Mayer (18) - 3 Tore
  • (1) SSV Ehingen-Süd
  • (1) SV Fellbach
  • (1) VfL Pfullingen
Florian Feigl (8) - 2 Tore
  • (1) SV Fellbach 11m
  • (1) VfB Neckarrems 11m
Marc Hetzel (20) - 2 Tore
  • (1) SSV Ehingen-Süd
  • (1) Calcio L-E
Frederick Mohr (21) - 2 Tore
  • (1) TSG Hofherrnweiler-U.
  • (1) VfL Pfullingen
 
30 Tore + 0 ET = 30 Tore
Quelle: www.fussball.de

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36. Hallenfußball-Gala 2018/2019:
Die erfolgreiche Titelverteidigung knapp verfehlt

Der VfL Sindelfingen feiert seinen starken 2. Platz bei der Hallenfußball-Gala, Glückwunsch an das Team.
Sindelfinger Hallenfußball-Gala
FINALSPIELE
Spiele des VfL Sindelfingen
Sonntag, 13.1. - Finale
19:35 Uhr SGV Freiberg-VfL Sindelfingen 2:0
     
Sonntag, 13.1. - Halbfinale
18:35 Uhr VfL Sindelfingen-TSV Weilimdorf 3:0
Sonntag, 13.1. - Viertelfinale
17:35 Uhr FC Ingolstadt U21-VfL Sindelfingen 0:2
Sonntag, 13.1. - Achtelfinale
16:18 Uhr TSV Gau-Odernheim-VfL Sindelfingen 0:2
Sonntag, 13.1. - Endrunde Gruppen O-S
12:15 Uhr SpVgg Holzgerlingen-VfL Sindelfingen 1:0
13:07 Uhr VfL Sindelfingen-SpVgg Ansbach 1:0
Samstag, 12.1. - Hauptrunde Gruppe G
17:33 Uhr TSV Grafenau-VfL Sindelfingen 0:3
18:51 Uhr VfL Sindelfingen-SGV Freiberg U19 1:1
20:09 Uhr VfL Sindelfingen-TSV Schwaikheim 1:3
21:27 Uhr FSV Buckenberg-VfL Sindelfingen 0:7
Angaben ohne Gewähr  
Der SGV Freiberg freut sich über den Siegerpokal und den 2500-Euro-Scheck, der im Finale unterlegene VfL Sindelfingen (links) und die SV Böblingen als Dritter (rechts) applaudieren. Fotos: TBaur/Eibner

14.01.19 KRZ-Online (Von Michael Stierle und Michael Schwartz)
VfL Sindelfingen unterliegt im Finale der 36. Hallen-Gala im Glaspalast gegen Freiberg 0:2 - SV Böblingen Dritter - Maichinger U19 erobert die Herzen der Fans

Der letzte Schritt fehlte dem VfL Sindelfingen zur erfolgreichen Titelverteidigung bei der 36. Hallenfußball-Gala im Glaspalast, im Finale wurde er von Oberliga-Spitzenreiter SGV Freiberg mit 0:2 gestoppt. Platz drei ging an die ebenfalls überzeugende SV Böblingen.

Ganz entspannt bereitete sich Sindelfingens Abteilungsleiter Ralf Brenner vor dem Finale auf die Siegerehrung vor, legte sich sein Sakko zurecht, denn sein VfL hatte schon mehr erreicht, als man nach der eher holprigen Vor- und Zwischenrunde erwarten durfte. Doch je länger das Turnier dauerte, umso besser wurde er.

Einen starken Auftritt legten auch der fünfmalige Sieger SV Böblingen als Dritter, der TSV Ehningen als letzter Bezirksligist im Viertelfinale und vor allem die U19 des GSV Maichingen hin, an der sich sogar die eigene erste Mannschaft die Zähne ausbiss.
Übrig geblieben waren von den 45 Mannschaften im Hauptfeld am Sonntagmorgen noch 24, die Zwischenrunde bedeutete unter anderem für TV Darmsheim und SpVgg Holzgerlingen Endstation, danach ging es im K.o.-System weiter.

Achtelfinale: Das erste Spiel in der Runde der letzten 16 Mannschaften war ein echter Kracher: SGV Freiberg gegen SKV Rutesheim - Oberliga-Primus gegen Verbandsliga-Spitzenreiter. Das 0:1 von Spetim Muzliukaj glich Keven Müller für die SKV aus, am Ende hieß es aber 5:1 für Freiberg, nachdem sich Gianluca Crepaldi und Christopher Baake Zeitstrafen wegen Meckerns eingehandelt hatten. SKV-Spielleiter Reiner Schmidt in der ersten Erregung über die in seinen Augen falschen Schiedsrichterentscheidungen: "Nächstes Jahr kommen wir nicht mehr."

Beim verdienten 2:0 gegen Oberligist Germania Friedrichstal (Torschützen: Abdoul Goffar Tchagbele und Semih Emirzeoglou) machte die SV Böblingen da weiter, wo sie in der Zwischenrunde bei zwei Siegen und 13:0 Toren aufgehört hatte.

Vom Nichterscheinen der SGM TT Göppingen am Vormittag hatte der TSV Dagersheim profitiert, in der Zwischenrundengruppe auch den Freibergern beim 1:2 alles abverlangt, genau wie im K.o.-Spiel dem klaren Favoriten FC Ingolstadt U21. "Da hatten sicher viele eine ganz klare Geschichte erwartet", zog Trainer Besnik Gllogjani nach dem 0:1 den Hut vor seiner Mannschaft, die bei einer Überzahlsituation durch Tomi Hlebec sogar am Ausgleich schnupperte. "Wir haben das Spiel lange, lange offengehalten und uns sehr, sehr gut verkauft. Gegen solche Teams kann man sich beweisen, deshalb waren wir auch hier."

Im Duell zweier Bezirksligisten setzte sich Tabellenführer TSV Ehningen gegen Namensvetter Waldenbuch mit 4:1 durch (Torschützen: Metehan Kizilagil, Fabian Fais, George Berberoglu, Sadik Güzel/Philipp Müller). "Für uns war es schon ein schönes Erlebnis, am zweiten Tag noch dabei sein zu dürfen", war Waldenbuchs Trainer Carmine Napolitano trotz des Ausscheidens zufrieden, nachdem sich seine Mannschaft in der Vorrunde erst in allerletzter Sekunde das Weiterkommen gesichert hatte. Bitterer Wermutstropfen: Florian Seyfried schied mit Verdacht auf Kreuzbandriss aus.

Das Knallerspiel danach: die erste Mannschaft des GSV Maichingen gegen die eigene U19. "Stallorder gibt es keine", stellte Giuseppe Vella, Trainer der Ersten, klar, "wenn wir das nicht schaffen, haben wir im Viertelfinale auch nichts verloren." Es wurde eine enge Kiste, denn nach dem 1:0 durch Manuel Fischer nutzte Lars Fröhlich eine Nachlässigkeit zum Ausgleich und sorgte damit fürs 10-Meter-Schießen. Und da patzte ausgerechnet Futsal-Nationalspieler Fischer - 4:3 für die Maichinger Youngsters. "Die U19 hat das sehr, sehr gut gemacht", zollte Vella den Nachwuchskickern, von denen er einige schon für kommende Runde im Blick hat, ein dickes Kompliment, "die ist bis dahin nicht von ungefähr so durchmarschiert." Ein, wenn auch schwacher, Trost für ihn: "Wenigstens eine Maichinger Mannschaft ist im Viertelfinale." A-Juniorentrainer Mark Wanner bekam im Skiurlaub das 10-Meter-Schießen per Livestream übertragen.

Eher mühselig hatte Titelverteidiger VfL Sindelfingen die K.o.-Runde erreicht, dafür lief es jetzt umso besser. Armin Zukic legte gegen den TSV Gau-Odernheim vor, Oliver Glotzmann schloss eine prima Kombination erfolgreich ab - 2:0. Und fast wäre der FC Gärtringen Kreisverein Nummer fünf in der Runde der letzten acht gewesen, doch weil Mousa El Arkoubi gegen den TSV Weilimdorf nur die Latte traf, ging es ins 10-Meter-Schießen. Mit keinem guten Ausgang: Leonard Saku zielte weit vorbei, Arkoubi schoss hoch drüber, doch FCG-Keeper Halil Kocak hielt seine Mannen im Spiel. Im sechsten Anlauf, beim Stand von 3:3, trat wieder Arkoubi an - und schoss sogar noch höher übers Tor als beim ersten Mal. "Das hatte mit Glück oder Pech nix zu tun, das war Unvermögen", ärgerte sich Trainer Hanjo Kemmler über diese Nieten. "Man musste ja froh sein, dass ein Fangnetz hinterm Tor war." Dabei war er mit dem Auftritt insgesamt einverstanden. "Da waren ganz gute Spiele dabei, auch gegen Weilimdorf waren wir die bessere Mannschaft. Was fehlte, waren aber die gnadenlose Effektivität und das noch gradlinigere Spiel vor dem Tor."

Viertelfinale: Nachdem Freiberg beim 6:0 kurzen Prozess mit der SpVgg Ansbach gemacht hatte, sorgten die SV Böblingen und die Maichinger U19 für das absolute Highlight in Sachen Spannung an diesen drei Tagen. Die SVB kam zunächst überhaupt nicht zurecht mit den giftigen und schnellen GSV-Youngsters. Ein Fehler von Daniel Fredel begünstigte das 0:1, ein Weitschuss ins leere Tor bedeutete das 0:2, dazu kam noch eine Zeitstrafe für Fabian Schragner. Doch dann zeigte sich die ganze spielerische Klasse eines Daniel Knoll, der als zusätzlicher Feldspieler seine Mannschaft zurück in die Erfolgsspur führte. Knoll selbst, Youngster Alban Dodoli, gerade erst 18 Jahre alt geworden und eine Option für die Landesliga-Rückrunde, sowie Schragner machten aus dem 0:2 in den letzten 120 Sekunden ebenfalls in Überzahl noch ein 3:2. "Der absolute Wahnsinn - gigantisch, was die Jungs hier im Vor- und Hauptturnier geleistet haben", war GSV-Trainer Andy Müller dennoch stolz auf seine allerdings erst mal geknickte Mannschaft. "Irgendwann musste diese Reise ja zu Ende gehen."

Für den VfL Sindelfingen ging sie dafür weiter, Matchwinner beim 2:0 gegen die U21 aus Ingolstadt war André Simao, der in der letzten Minute zweimal einlochte, einmal brauchte er nach toller Vorarbeit von Pablo Perez nur noch den Fuß hinhalten. Auf einem guten Weg war auch der TSV Ehningen als letzter Bezirksligist im Wettbewerb gegen Weilimdorf, denn Chancen waren in den regulären zwölf Minuten genügend da, Tore fielen aber keine. Im 10-Meter-Schießen patzten die Vetter Marcel und George Berberoglu - 0:2 der Endstand. "Ein bitteres Aus", haderte Spielertrainer "Cuci" Berberoglu, der die Gala mit TAV Nagold, SV Böblingen und SGV Freiberg schon dreimal gewonnen hat. "Das Halbfinale wäre die Krönung gewesen." Und mit Leichenbittermiene: "Ich weiß ja nicht, ob ich mit meinen 38 Jahren beim nächsten Mal noch dabei bin." Für Aufmunterung sorgte Trainerkollege Javier Klug: "Wir haben uns hier nicht nur durchgemogelt."

Halbfinale: "Sieg für uns", war Freibergs Co-Trainer Mario Estasi vor dem Duell mit seinem langjährigen Ex-Klub SV Böblingen überzeugt, musste hinterher aber ganz tief durchpusten. Muzliukaj erzielte zwar früh sein 14. Gala-Tor und war damit so erfolgreich wie kein anderer in der 36-jährigen Geschichte, danach aber spielte nur noch die SVB. Abdul Goffar Tchagbele musste einen halben Meter vor dem leeren Tor den Ausgleich machen, traf aber nur den Pfosten, Daniel Fredel zielte haarscharf zu hoch, und Daniel Knolls Schuss kratzten die Freiberger im letzten Moment von der Torlinie. Ein unglücklicher SVB-Trainer Thomas Siegmund nach dem 0:1: "Wenn man den Ersten der Oberliga so im Griff hat und so ein gutes Spiel hinlegt, kann man sich mit dem Spiel um Platz drei nicht zufriedengeben. Ich wäre gerne ins Finale gekommen."

Klarer war die zweite Partie zwischen dem VfL Sindelfingen und dem TSV Weilimdorf. Einen Patzer des ansonsten überragenden TSV-Keepers Dominik Ferdek nutzte Simao zum 1:0, Alexander Wetsch erhöhte mit einem satten Schuss auf 2:0, Armin Zukic schloss ein feines Solo mit dem 3:0 ab. Sollte es tatsächlich mit der erfolgreichen Titelverteidigung klappen?

Endspiele: Zunächst sicherte sich die SV Böblingen mit dem hochverdienten 2:1 gegen Weilimdorf den 500-Euro-Scheck, nachdem Tchagbele und Schragner das 0:1 des Ex-Böblingers Carmine Pescione umgedreht hatte. "Wir haben ein sehr, sehr gutes Turnier gespielt, die Richtung stimmt", war danach auch Trainer Thomas Siegmund wieder versöhnlicher gestimmt.

"Bei nur zwölf Minuten Spielzeit musst du einfach in Führung gehen, um zu siegen", meinte anschließend Sindelfingens Coach Maik Schütt nach dem mit 0:2 verlorenen Finale. "Wer vorne liegt, gewinnt - leider war das Freiberg." Beide Teams waren vor allem um Ruhe und Kontrolle bemüht. Die ersten drei Möglichkeiten hatte der VfL, alle zunichte gemacht vom erst 18-jährigen SGV-Keeper Alexander Michalik, der seine beste Partie des gesamten Turniers ablieferte. "Die Chancen waren da", kommentierte Schütt. Auch die Freiberger kamen zu Abschlüssen, doch Spetim Muzliukaj, Mert Tasdelen, Leon Braun und Aboagye Kingsford hatten das Visier falsch eingestellt. Auf der anderen Seite verhinderte wieder Michalik mit einer Glanzparade gegen André Simao den Einschlag. Beide Teams stellten sich gegenseitig zu, lauerten auf Fehler des Gegners. Der erste sollte vorentscheidend sein: Bei einem Freiberger Doppelpass zwischen Muzliukaj und Patrick Fossi bekam der Titelverteidiger keinen Zugriff, Fossi vollendete drei Minuten vor dem Ende zum 1:0. Raphael Molitor (drüber) und Rafael Perez (erneut stark gehalten von Michalik) feuerten Schüsse zum möglichen Ausgleich ab, bevor Mert Tasdelen kurz vor Ende den Deckel draufmachte.

Maik Schütt war natürlich enttäuscht, aber mit der Leistung seines Teams, als es darauf ankam, vollauf einverstanden: "Nach einem wackeligen Beginn in der Gruppe kamen wir souverän durch", meinte er. "Das war eine richtig gute K.o.-Phase, wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und verdient das Finale erreicht."

Auf der Gegenseite strahlte der Schönaicher Mario Estasi als Co-Trainer des Siegerteams: "Ich weiß nicht, ob es hier schon jemals eine Mannschaft geschafft hat, alle ihre Spiele zu gewinnen." Und das wohlgemerkt nach einer anstrengenden Trainingswoche und am Tag vor der Endrunde noch einem Testspiel gegen die Bundesliga-U19 der TSG Hoffenheim. "Man sieht, was machbar ist, wenn man die letzten Prozent aus sich herausholt", verwies Estasi auch darauf, dass mit Marcel Sökler und Denis Zagaria zwei seiner Hallenspezialisten fehlten. Für den Coach selbst war es auch ein ganz besonderer Tag, wie er selbst sagte: "Ich hab' bestimmt schon 50 der Spieler trainiert, die hier mitgespielt haben, und hatte bei der Gala immer brutal starke Leute dabei, aber es war mein erster Sieg überhaupt hier."

35. Sindelfinger Hallenfußball-Gala

Sindelfinger Hallenfußball-Gala - Internetauftritt

Die Fußballabteilungen des VfL Sindelfingen und GSV Maichingen veranstalten die "Sindelfinger Hallenfußball-Galafür Amateurmannschaften im Glaspalast Sindelfingen [ Anfahrt ].
Die "Sindelfinger Hallenfußball-Gala" hat sich zum größten und bedeutendsten Hallenfußballturnier für Amateurmannschaften in Deutschland entwickelt. Dabei nehmen in der Vor- und Hauptrunde bis zu 200 Vereinsmannschaften teil. Die Rahmenbedingungen entsprechen Bundesligaturnieren (Großspielfeld, Rundum-Bande, Kunstrasen mit Granulatfüllung).

Die wichtigsten Informationen:

Weitere Infomationen auf dem Internetauftritt der Sindelfinger Hallenfußball-Gala.

VfL Sindelfingen gewinnt erstmals eigene Hallenfußball-Gala

Die Video-Highlights auf FuPa...

Die Anzeigetafel verkündet es: Der VfL Sindelfingen (Mitte) hat die 35. Hallenfußball durch ein 9:8 nach Neunmeterschießen gegen den VfB Neckarrems (li.) gewonnen, Dritter wurde die U21 des FC Ingolstadt (re.) Foto: TBaur/Eibner

16.01.18 | KRZ-Online

Im 35. Anlauf hat es endlich geklappt

VfL Sindelfingen gewinnt die Hallen-Gala durch ein 9:8 im Finale nach Neunmeterschießen gegen den VfB Neckarrems - Dritter wird die U21 des FC Ingolstadt

"Dass ich das noch erleben darf", schüttelte Siegfried Seider, Urgestein des VfL Sindelfingen, ungläubig den Kopf. Bei der 35. Hallenfußball-Gala im Glaspalast konnte sich der gastgebende Verbandsligist zum allerersten Mal in die Siegerliste eintragen. Und das hochverdient.

Von Michael Stierle und Michael Schwartz

Im Finale gab's ein 9:8 nach Neunmeterschießen gegen Verbandsliga-Konkurrent VfB Neckarrems. Was wohl mit den 2500 Euro Siegprämie passieren wird? "Den Jungs wird da bestimmt was einfallen", sagte Trainer Maik Schütt mit einem Schmunzeln.
Dritter wurde der einzige Regionalligist im 146-köpfigen Feld der seit Mitte Dezember andauernden Hallen-Gala, die ebenfalls auf ganzer Linie überzeugende U21 des FC Ingolstadt, durch ein 6:2 im kleinen Finale gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen. Und wie erging's den übrigen Lokalmatadoren?

Zwischenrunde: Von den neun Kreisvereinen, die es unter die letzten 24 geschafft hatten, blieben nur drei auf der Strecke. Fortuna Böblingen, mit nur noch einer Wechselmöglichkeit auf der Bank, musste ebenso passen wie der FC Gärtringen in der starken Gruppe gegen Ansbach und Sindelfingen sowie die SpVgg Holzgerlingen. Ihr wurden bei gleicher Punktzahl und Tordifferenz die nur zwei erzielten Treffer und dann auch noch das verlorene direkte Duell gegen Feuerbach zum Verhängnis. Den besten Eindruck bis dahin hinterließen ganz klar FC Ingolstadt U21, Titelverteidiger SGV Freiberg und die technisch gewohnt versierten Hallenkicker von Calcio Leinfelden-Echterdingen.

Achtelfinale: In einer Neuauflage des Endspiels von 2017 war für die SKV Rutesheim Endstation gegen den starken Oberligisten SGV Freiberg. Marcel Sökler, Pascal Seil (2) und Maximilian Wojcik schossen ein klares 4:0 heraus, Dimitriy Lubenskiy gelang nur noch der Ehrentreffer.
Die SV Böblingen, Rekordsieger im Glaspalast, hatte den Oberligisten FC Nöttingen am Rande einer Niederlage, musste aber nach torlosen zwölf Minuten ins Neunmeterschießen. Dort vergab ausgerechnet der frühere Futsal-Nationalspieler Daniel Fredel, einer der auffälligsten Akteure unterm Hallendach - 2:3. "Schade drum", meinte Trainer Thomas Siegmund. "Wir haben gegen beide Oberligisten, Nöttingen und in der Zwischenrunde beim 2:1 gegen Weinheim, eine sehr gute Leistung gezeigt, nehmen aus den drei Hallenturnieren in Herrenberg, Böblingen und hier in Sindelfingen viel mehr Selbstvertrauen mit als aus den fünf sieglosen Pflichtspielen davor." Wichtig für ihn: "Die Verletzten kommen zurück, die Neuzugänge wie Marijo Milcic, Tim Kühnel oder Max Frölich konnten wir schnell integrieren. Insgesamt sind in der Winterpause viele gute Dinge passiert, die Vorfreude auf den Start der Vorbereitung am 27. Januar ist deshalb groß."
Dass der TV Darmsheim bei der Hallen-Gala immer mit besonderem Ehrgeiz antritt, ist nichts Neues, Platz eins in der Zwischenrundengruppe ermöglichte den Kickern vom Eichelberg eine vermeintlich leichte Aufgabe gegen die SG Schorndorf. Dennis Roth gelang dann auch 29 Sekunden vor Schluss das entscheidende 1:0.
Auf einem guten Weg war auch Mitausrichter GSV Maichingen, im Vorjahr noch frühzeitig auf der Strecke geblieben. Matze Zuber traf gegen die SpVgg Feuerbach mit einem spektakulären Schuss die Latte, dann aber auch ins Schwarze - 1:0. Patrick Gurka, Abdoul Tchagbele eher ungewohnt mit dem Kopf und Filip Primorac legten nach zum überzeugenden 4:0.
Ein unglückliches Eigentor von Steve Zimmer brachte den VfL Sindelfingen gegen den SV Leonberg-Eltingen auf die Siegerstraße, der junge Winter-Neuzugang Noah Lulic machte mit seinem Doppelpack daraus noch ein 3:0. Womit es immerhin drei Kreisteams in die Runde der letzten Acht geschafft hatten.

Viertelfinale:
Dass zunächst für die beiden Oberligisten SGV Freiberg (1:2 gegen VfB Neckarrems) und FC Nöttingen (1:2 gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen) Endstation war, konnte nicht unbedingt erwartet werden. Mit der U21 aus Ingolstadt bekam der GSV Maichingen danach den vermeintlich dicksten Brocken vorgesetzt, lieferte aber ausgezeichnet Gegenwehr. Nach dem 0:2 durch zwei Tore von Yanick Tobias verkürzte Ekin Kör, doch ein Freistoß, den man nicht unbedingt geben musste, führte zum entscheidenden 1:3. GSV-Trainer Sven Hayer war trotzdem stolz auf seine Mannschaft: "Wir haben uns hier gut präsentiert. So viele Zu-Null-Spiele hatte kaum eine andere Mannschaft vorzuweisen. Wir sind hinten gut gestanden, das war auch die Basis. Diesen Teamgeist, die Aggressivität und Geschlossenheit sowie das Selbstvertrauen müssen wir mitnehmen in die Rückrunde."
Besser machte es der zweite Ausrichter-Klub, der VfL Sindelfingen, im Stadtduell gegen den TV Darmsheim. Auf beiden Seiten standen die Torhüter Alexander Bachmann und Alexander Dieterle im Mittelpunkt, die einige Male gekonnt retteten. 20 Sekunden vor Ende die dicke Chance für Darmsheim: Steffen Hirth ließ einen Gegenspieler aussteigen und zog ab. Doch sein Schuss fand nicht das Ziel. Ein Neunmeterschießen musste her. Das begann für Sindelfingen denkbar schlecht, als Florian Feigl den Ball ans Lattenkreuz nagelte, aber weil beim TVD Oliver Schroth an Bachmann scheiterte und Matthias Mang das Ding drüber ballerte, jubelte doch der VfL, denn Endrit Syla und Timo Krauß erwiesen sich als treffsicher. "Wir haben gut gespielt und hatten sogar kurz vor Schluss die riesige Möglichkeit zu gewinnen", haderte Darmsheims Trainer Tobias Lindner. "Im Neunmeterschießen ist es dann halt, wie es ist. Aber am Ende des Tages ist es wichtig, dass ein Kreisverein im Halbfinale steht. Es freut mich für die Sindelfinger, wir hatten hier wie immer ganz viel Spaß."

Halbfinale:
Die vermeintlich besseren Karten im Verbandsliga-Duell gegen den VfB Neckarrems hatte Calcio Leinfelden-Echterdingen, doch Luis Rodrigues - der etatmäßige VfB-Keeper spielte im Feld mit, und das richtig gut - gelang das 1:0, ein Befreiungsschlag senkte sich hinter Calcio-Torhüter Henning Bortel in die Maschen - 2:0. Shkemb Miftari konnte nur noch verkürzen.
Wie würde der VfL Sindelfingen den schnellen, ballsicheren und bereits erstaunlich abgeklärten Ingolstädtern begegnen, von denen Albano Gashi, später zum besten Spieler des Turniers gewählt, mit 22 Jahren der Älteste war? Das Spiel begann gut, Youngster Noah Lulic war zur Stelle, als der FC-Torhüter den Ball nur abklatschen konnte - 1:0. Doch Ingolstadt machte Dampf. Amar Suljic traf millimetergenau in den Winkel, Schlimmeres verhinderte der immer besser werdende VfL-Torhüter Alexander Bachmann. Seine größte Tat vollbrachte er exakt zwei Sekunden vor Schluss. Auch im Neunmeterschießen war Bachmann der Held, als er gleich zweimal Sieger blieb, während Namensvetter Wetsch und Endrit Syla nervenstark zum 3:2 verwandelten.

Endspiele:
Die größere Lust und Spielfreude im kleinen Finale legte die U21 aus Ingolstadt an den Tag. Ryona Watanabe, Dominik Schröder, Michael Senger (2), Niko Reislöhner und Marcel Schiller kannten keine Gnade und lochten gleich sechsmal ein. Für Calcio Leinfelden-Echterdingen traf nur der Ex-Sindelfinger Armin Zukic zum 2:6-Endstand. Der Regionalligist durfte sich danach über einen 500-Euro-Scheck freuen - womit wenigstens ein Teil der zwei Busfahrten von Ingolstadt nach Sindelfingen und wieder zurück am Freitag und Sonntag wieder eingespielt wurde. Auf jeden Fall darf die U21 nächstes Jahr gerne wiederkommen, sie hat bleibenden Eindruck hinterlassen.
Dann das Finale - mit dem VfL Sindelfingen als eher seltenem Gast in den Geldrängen. Für das erste Highlight sorgte wieder der draußen spielende Neckarremser Torhüter Luis Rodrigues, als er den Ball aus der Distanz ins lange Eck zwirbelte - 1:0 für den VfB. Doch die Sindelfinger wollten sich so kurz vor dem Ziel die Butter nicht vom Brot nehmen lassen, waren die dominante und auch bessere Mannschaft in diesem Endspiel. Raphael Molitor verfehlte in aussichtsreicher Position den Ball nur knapp, Niko Klein scheiterte fast auf der Torlinie an VfB-Keeper Bojan Martic. Dafür nahm der unverwüstliche Alexander Wetsch mit einem Seitfallzieher Maß - 1:1. Ein Traumtor genau zum richtigen Zeitpunkt. Sindelfingen blieb am Drücker, kam aber erst in der Verlängerung nach einem Lattentreffer von Endrit Syla zum 2:1 durch Oliver Glotzmann, der entschlossen nachsetzte. Doch das war noch nicht der Sieg, denn Torschützenkönig Lars Ruckh zimmerte den Ball in den Winkel - 2:2. Noch ein Neunmeterschießen. Im ersten Durchgang trafen alle, im zweiten schoss Andreas Schwintjes über den Kasten. Die große Chance also für Syla, alles klarzumachen: Doch der 21-Jährige traf den Pfosten. Die Entscheidung fiel in Runde drei: Erneut Schwintjes zielte in die dritte Etage, diesmal machte es Syla besser - 9:8 für Sindelfingen.
"Ehrlich gesagt hat es danach nach unserem ersten Tag nicht ausgesehen", räumte Trainer Maik Schütt ein, der erst mal die Glückwünsche der VfL-Funktionäre entgegennehmen musste. "Die ersten zwei Spiele auch am Finaltag waren nicht der Fußball, den ich mir vorstelle. Danach gab's eine deutliche Ansprache. Erst dann haben wir mehr kombiniert, dadurch auch Sicherheit bekommen und uns immer mehr gesteigert. Im Finale haben wir das 0:1 gut weggesteckt und hatten auch die besseren Chancen."
Dabei war es im Vorfeld für ihn gar nicht so einfach, eine schlagkräftige Formation auf den Kunstrasen zu schicken. "Wer da alles abgesagt hat", so Schütt. Im Laufe des Sonntags verabschiedete sich auch noch Frederick Mohr - er hatte Theaterkarten für den Abend. Dafür durfte sich der junge Noah Lulic, Neuzugang aus der A-Jugend von Freiberg, ein Sonderlob abholen: "Er hat sich als Jungspund prima eingefügt."

Bestes Trio (von links): Lars Ruckh (bester Torschütze, VfB Neckarrems), Alexander Bachmann (bester Torspieler, VfL Sindelfingen) und Albano Gashi (bester Spieler, FC Ingolstadt U21) / Foto: Eibner/Baur

15.01.18 | KRZ-Online

Unerwartete Auszeichnungen und große Fußstapfen

Bei der 35. Sindelfinger Hallenfußball-Gala gab es auch abseits des sportlichen Geschehens wieder viele interessante Geschichten zu entdecken

Einige neue Gesichter auf dem Kunstrasen, viele alte Bekannte auf der Tribüne. Die 35. Sindelfinger Hallenfußball-Gala bot auch abseits des sportlichen Geschehens viele interessante Geschichten.

Von Michael Schwartz, Sascha Berger und Michael Stierle

Wieder ein Lulic für Sindelfingen: Einst schnürte der unverwüstliche und inzwischen 42-jährige Enes Lulic die Kickstiefel für den VfL Sindelfingen, heute ist es sein Filius Noah. Weil er bei der A-Jugend des SGV Freiberg nicht mehr richtig zum Zug kam, wechselte er in der Winterpause zum VfL und gab bei den Hallenturnieren einige gelungene Kostproben seines Könnens. "Bei seinem neuen Trainer in Freiberg hat er einfach keine Chance bekommen, dabei hat er auch schon in der ersten Mannschaft mittrainiert, der Trainer dort war interessiert an ihm", erzählt Vater Enes, der kein Spiel seines Sohnes in der B-Jugend des VfR Aalen und zuletzt in der Freiberger A-Jugend ausließ. "Deshalb ist es für mich auch nie in Frage gekommen, selbst irgendwo Trainer zu werden, während Noah woanders spielt." Sein Urteil auf der Tribüne: gewohnt kritisch. "Er ist noch zu verkrampft, kann viel mehr." Der VfL Sindelfingen darf sich also auf den Jungspund freuen.

Die große Stunde schlägt: In der Verbandsliga durfte er nicht besonders oft ran, ist vielmehr der Pokal-Schlussmann des VfL Sindelfingen. Bei der Gala schlug dann die große Stunde von Alexander Bachmann. Der 22-Jährige wurde als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet. Der kleine Glaspokal bekommt einen Vitrinenplatz neben den anderen Trophäen aus seiner Jugendzeit. "Das hätte ich mir auf gar keinen Fall erträumt. Ich bin selbst überrascht", suchte der Keeper nach Worten. Zumal er und seine Vorderleute gar nicht gut in das Turnier gestartet waren. "Ich hätte niemals erwartet, dass wir es noch so rumreißen", staunte Bachmann, der das Halbfinale gegen Ingolstadt II, an dessen Ende er zwei Neunmeter hielt und damit zum Matchwinner wurde, als höchste Hürde auf dem Weg zum Erfolg bezeichnete. "Danach waren wir dem Sieg einen großen Schritt näher." Ob er mit seiner Auszeichnung im Kampf um die Nummer eins nun ein Statement gesetzt hat? "Ich mach' einfach weiter", zuckt er mit den Schultern. "Ich wusste, dass der Konkurrenzkampf mit Kocy nicht einfach werden würde. Aber wir verstehen uns gut und ich bin sehr glücklich beim VfL."

Torschützenkönig der 35. Hallenfußball-Gala wurde Lars Ruckh vom VfB Neckarrems mit elf Treffern. Beim besten Spieler entschieden sich die Verantwortlichen für Albano Gashi vom FC Ingolstadt II. Ein schönes Geburtstagsgeschenk für den Kapitän der Schanzer-Zweiten.

Der Knoten ist geplatzt. Spieler + Verantwortliche des VfL Sindelfingen feiern bei der 35. Sindelfinger Hallenfußball-Gala ihren 1. Turniersieg. Alexander Bachmann (vorne, 2. von rechts) wurde außerdem zum besten Torwart des Turniers gekürt. Bild: Photo 5

15.01.18 | SZ/BZ-Online

Drei mal 9 macht Nummer 1

Der VfL Sindelfingen triumphiert bei der 35. Hallen-Gala im Glaspalast / Mit dem VfL, dem TVD und dem GSV sind 3 Sindelfinger Mannschaften unter den 8 besten Teams

Von Edip Zvizdiç, Daniel Bilaniuk und Steffen Müller

Der Bann ist gebrochen. Der VfL Sindelfingen behielt bei der 35. Sindelfinger Hallenfußball-Gala erstmals den größten Pokal und den Siegerscheck in Höhe von 2500 Euro zu Hause. Dabei lieferte das Team von Maik Schütt und Elvir Adrovic bei der Hallen-Gala eine ganz starke Vorstellung ab.
Dennoch benötigte der VfL 3 Mal das Neunmeterschießen – im Finale, im Halbfinale und im Viertelfinale. Im Finale gegen den VfB Neckarrems gab es beim 9:8 einen wahren Krimi, doch auch den entschied der VfL an diesem Tag für sich. Gegen die bisher dominant spielende U21 des FC Ingolstadt erkämpfte sich der VfL Sindelfingen im Halbfinale ein 1:1 nach regulärer Spielzeit, und damit die Chance, im Neunmeterschießen ins Finale einzuziehen. Das gelang: 3:2 hieß es am Ende. Bereits im Viertelfinale hatten die Sindelfinger die besseren Nerven vom Punkt. Nach einem 0:0 gegen den ebenfalls stark aufspielenden TV Darmsheim gab es ein 3:2 nach Neunmeterschießen.

Heiß auf den Turniersieg: Maik Schütt, Elvir Adrivic, Raphael Molitor und Kevin Schuster (von links). Bild: Photo 5

15.01.18 | SZ/BZ-Online
Alexander Bachmann macht den Unterschied

Der VfL steigert sich am Finaltag von Spiel zu Spiel

Von unserem Mitarbeiter Edip Zvizdiç

Auch wenn Maik Schütt die Hallenrunde in seiner Trainerlaufbahn nie priorisiert hat, als willkommene Abwechslung über die Winterpause hat er die Turniere in Herrenberg, Böblingen und vor allem das eigene in Sindelfingen immer angesehen. An der nötigen Motivation fehlte es nicht – im Gegenteil: Das Halbfinale hatte der Coach des VfL Sindelfingen dieses Mal als Ziel ausgegeben. „Wir sind in den vergangenen beiden Jahren jeweils im Viertelfinale gescheitert, jetzt wollen wir diese Hürde nehmen“, hatte Maik Schütt im Vorfeld wissen lassen. Dieses Vorhaben begann holprig, konnte der VfL das Weiterkommen in der Gruppe erst im letzten Spiel mit einem 2:0 gegen die U19 des GSV Maichingen klarmachen.

Mit Ruhm hatte sich seine Mannschaft bis dahin wahrlich nicht bekleckert. Auch am Sonntag in der Zwischenrunde mühte sich Sindelfingen zu einem schmeichelhaften 1:1 gegen den FC Gärtringen. Es bestand Redebedarf ob der gezeigten Leistung. „Der Trainer hat uns runterlaufen lassen“, gab Torwart Alexander Bachmann preis – mit dem wichtigen Zusatz: „Vollkommen zu Recht.“ Und siehe da, die lautstarke Ansprache vor dem Duell gegen Ansbach zeigte die erhoffte Wirkung. Die Körpersprache war plötzlich eine ganz andere, der fränkische Gegner wurde phasenweise schon dominiert. „Die Jungs waren ja selbst nicht zufrieden“, sagte Maik Schütt. „Was sie dann ab dem Ansbach-Spiel geleistet haben, war überragend.“

Ausschlaggebend für die Leistungssteigerung war auch die Hinzunahme von Neuzugang Noah Lulic am Endspieltag. Der Sohn des langjährigen VfL-Kapitäns Enes Lulic füllte die spielerische Lücke und glänzte mit fünf Toren in sechs Spielen am Sonntag. „Noah hat uns mit seiner Unbekümmertheit und seiner Spielweise einen Schub gegeben“, lobte Maik Schütt, betonte aber im gleichen Atemzug, dass „sich alle Spieler ab der K.-o.-Phase gesteigert“ haben. Allen voran Alexander Bachmann, der mit teils sensationellen Reflexen und vier gehaltenen Neunmetern die defensive Basis legte. „Alex hat drei Mal den Unterschied ausgemacht“, war sein Coach begeistert.

Völlig überraschend

Der Ersatzmann von Stammtorhüter David Kocyba konnte sein Glück kaum fassen: „Gestern Abend hatte niemand mit so einem Turnierverlauf gerechnet. Keiner von uns Spielern und auch keiner unserer Fans. Und jetzt stehen wir als Sieger da.“ Seinen Wechsel im Sommer vom FC Gärtringen nach Sindelfingen hat Alexander Bachmann trotz seiner bisherigen Reservistenrolle nicht bereut. „Ich wusste, dass es mit Kocy, mit dem ich mich sehr gut verstehe, nicht einfach wird. Aber alleine wegen dieses Gala-Titels und der Auszeichnung zum besten Torhüter des Turniers hat sich der Wechsel schon gelohnt.“

Jubel beim VfL Sindelfingen: Der Einzug ins Finale ist geschafft / Foto: Eibner/Baur

14.01.18 | KRZ-Online
VfL Sindelfingen gewinnt die Hallenfußball-Gala im Glaspalast

Finale gegen VfB Neckarrems - Turniersieger zeigt mehrmals im Neunmeterschießen seine Nervenstärke

Der VfL Sindelfingen hat die 35. Hallenfußball-Gala im Glaspalast gewonnen.
Im Finale gab es ein 9:8-Sieg nach Neunmeterschießen gegen den VfB Neckarrems. Bereits im Halbfinale setzten sich die Sindelfinger gegen die U21 des FC Ingolstadt nach Neunmeterschießen durch. Im Viertelfinale hatte der spätere Turniersieger den TV Darmsheim mit 2:1 ausgeschaltet.
Im Spiel um Platz 3 setzte sich die U21 des FC Ingolstadt gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen klar durch. Von den Vereinen aus dem Kreis Böblingen hatte neben Sindelfingen und Darmsheim noch der GSV Maichingen nach einem 4:0 gegen Feuerbach das Viertelfinale erreicht, musste sich dort aber dem Team aus Ingolstadt geschlagen geben.
In einer Neuauflage des Vorjahresfinales war im Achtelfinale die SKV Rutesheim an der SGV Freiberg mit 1:4 gescheitert. Die SV Böblingen musste gegen Oberligist FC Nöttingen passen, der SV Leonberg-Eltingen gegen den VfL Sindelfingen.

Impressionen