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Saison 2019/20
VfL Sindelfingen
1. Mannschaft


Torschützen
7. Spieltag
Oliver Glotzmann (16) - 8 Tore
  • (2) 1. FC Normannia Gmünd
  • (1) TSV Essingen
  • (3) 1. FC Heiningen
  • (2) TSV Berg
Lars Jäger (10) - 2 Tore
  • (1) TSV Essingen
  • (1) 1. FC Heiningen
Florian Feigl (8) - 1 Tor
  • (1) VfB Neckarrems 11m
Samuel Mayer (18) - 1 Tor
  • (1) VfL Pfullingen
Frederick Mohr (21) - 1 Tor
  • (1) VfL Pfullingen
Ivan Vargas Müller (7) - 1 Tor
  • (1) 1. FC Heiningen
 
14 Tore + 0 ET = 14 Tore
Quelle: www.fussball.de

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Saison 2019/20 - 1. Mannschaft Vorbereitungen

Trainingsauftakt: Sonntag, 7. Juli, 10 Uhr

Sindelfingen gegen Kickers, Böblingen gegen Freiberg

Ivan Vargas (am Boden) gegen David Kammerbauer (links) und den früheren Maichinger Michael Klauß: Gegen die Stuttgarter Kickers hatten vor allem die Sindelfinger Angreifer einen ganz schweren Stand. Foto: Günter Hofer/Eibner

29.07.19 KRZ-Online (Michael Stierle)
VfL Sindelfingen - SV Stuttgarter Kickers 0:3 (0:0)


Hochkarätige Testspielgegner

Interessante Gegner locken die Fußballfans auch in den Ferien auf den Sportplatz. Mit den Stuttgarter Kickers und dem SGV Freiberg hatten VfL Sindelfingen und SV Böblingen zwei renommierte und vor allem ambitionierte Oberligisten zu Gast. Die Bilanz: zwei erwartete Niederlagen mit 0:3 und 1:3 sowie insgesamt 700 Zuschauer.

Möglicherweise hat der VfL Sindelfingen sein am besten besuchtes Heimspiel in dieser Saison bereits hinter sich, obwohl die Punktrunde noch gar nicht begonnen hat. Über 400 Besucher wollten das Testspiel gegen den Oberligisten Stuttgarterer Kickers sehen - die meisten davon dürften wegen den ganz in Grau angetreten "Blauen" aus Degerloch gekommen sein, für die es am kommenden Wochenende in Ravensburg schon wieder ernst wird.

Deshalb hatte der neue Kickers-Trainer Ramon Gehrmann (davor SGV Freiberg) seinen kompletten Kader mitgebracht, auch auf Sindelfinger Seite saßen gleich neun Spieler auf der Bank. Die Partie selbst lief fast 90 Minuten lang ausschließlich in eine Richtung - in die von VfL-Keeper
Michael Walz, der nach dem Achillessehnenriss von Alexander Bachmann das Vertrauen zwischen den Pfosten genießt. "Und seine Sache gut gemacht hat", wie der sportliche Leiter Thomas Dietsche betonte. Eine Halbzeit lang nahmen ihm seine Vorderleute um die bärenstarken Innenverteidiger Frederick Mohr und Fabian Rupp die meiste Arbeit ab. "Da war der Gegner fast nur bei Standardsituationen gefährlich", war der neue VfL-Trainer Tobias Winter (zuletzt SV Spielberg) mit dem Defensivverhalten seiner Mannschaft zufrieden. "Das haben wir lange Zeit sehr ordentlich gemacht und vor allem in der ersten Hälfte gut auf den Platz bekommen." Nur zweimal wurde es gefährlich. Erst spitzelte Marvin Weiss den Ball in aussichtsreicher Position am Tor vorbei (22.), dann leitete der frühere Maichinger Michael Klauß, der fast alle Freistöße und Ecken trat, einen weiten Ball direkt auf Mijo Tunjic weiter, der aber aus spitzem Winkel den VfL-Kasten verfehlte. Sindelfinger Möglichkeiten? So gut wie keine. Eine Flanke von Oliver Glotzmann auf den freistehenden Ivan Vargas war nicht hoch genug angesetzt, und bei einer Zwei-gegen-zwei-Kontersituation verzettelte sich Vargas. "Die Kickers stellen schon ein sehr robustes Team", stellte Thomas Dietsche zur Pause fest. Zu spüren bekamen das vor allem die Sindelfinger Angreifer, die sich in schöner Regelmäßigkeit weit vor der gefährlichen Kickers-Zone die Zähne ausbissen. Bis zum ersten Schuss des früheren Böblingers Marc Hetzel dauerte es dann auch exakt 63 Minuten - und der war eher als Hereingabe gedacht.

In der Folge ging es auf der anderen Seite rund. Erst knallte Lukas Kling eine Ecke volley an die Lattenunterkante, dann drückte Cristian Giles Sanchez eine Kopfballverlängerung, erneut nach einem Eckball, zum 0:1 über die Linie, ehe wieder Giles Sanchez die Kugel aus 16 Metern trocken ins untere Eck setzte. "Vielleicht haben wir in dieser Phase zu viel gewollt", so Tobias Winter, "ein Standard und ein individueller Patzer haben zu den Gegentoren geführt."
Die Lücken in der Sindelfinger Hälfte wurden größer, für Michael Walz war es nicht ganz einfach, bei einem erneuten Lattentreffer, einem Heber von Markus Obernosterer und einigen weiteren kniffligen Situationen den Überblick zu behalten, chancenlos war er beim 0:3 durch Leander Vochatzer. "Fehler werden gegen solch einen Gegner sofort bestraft", lautete eine Erkenntnis von Winter. Die zweite: "Für die Punktrunde besitzt dieses Spiel, auch wenn es unsere erste echte Standortbestimmung war, wenig Aussagekraft. Denn wir werden in der Verbandsliga kaum auf einen so ambitionierten Gegner mit derart viel Qualität und einem so guten Positionsspiel treffen."

10.07.19 KRZ-Online

TSV Ehningen - VfL Sindelfingen 0:5 (0:3)

Verbandsligist VfL Sindelfingen überzeugt beim 5:0-Testspielsieg in Ehningen mit seinen überfallartigen Kontern

Geschwitzt wird nicht nur wegen der zu erwartenden hohen Temperaturen - die Fußballer aus Verbands- und Landesliga bereiten sich mit Hochdruck auf die bereits am 9. August beginnende neue Runde vor. Vorbereitungsspiele stehen wie immer hoch im Kurs.

"Ein super Test", stellte TSV-Spielertrainer George Berberoglu fest, nur das klare Ergebnis dürfte ihm nicht ganz geschmeckt haben. "Der Gegner war brutal effektiv und hat vor allem unsere eigene Fehler bitter bestraft." In punkto Spielanlage und Spiel gegen den Ball war nicht alles schlecht bei den Gastgebern, 20 Minuten agierten sie sogar richtig stark. Doch vor allem das Umschaltspiel der Sindelfinger bei Ballgewinn war überragend. "Spieler wie Lars Jäger, Ender Özcan oder auch Marc Hetzel sind kaum zu stoppen, wenn sie ins Rollen kommen."
Die Tore für den Verbandsligisten erzielten die Neuzugänge Vincent Kayser und Nicolai Dittrich sowie Oliver Glotzmann, Lars Jäger und Ender Özcan.
Die Sindelfinger haben für ihren Test am Samstag (13 Uhr) nach der Absage von Holzhausen mit dem SV 03 Tübingen schnell Ersatz gefunden.

Trainingsauftakt beim VfL Sindelfingen

Das neue Trainer-Duo des VfL Sindelfingen: Tobias Winter (links) von den SF Spielberg und sein "Co", zumindest bis zur Winterpause, Roberto Klug. Foto: Michael Stierle

08.07.19 KRZ-Online (Michael Stierle)
Tobias Winter vom SV Spielberg und Roberto Klug bilden ab sofort das Trainerduo beim VfL Sindelfingen

Viele neue und vor allem junge Gesichter beim Trainingsauftakt des Fußball-Verbandsligisten VfL Sindelfingen am Sonntagfrüh auf dem Rasen im Unterrieden: Mit insgesamt elf Zugängen wurde der Kader nominell aufgerüstet, auch die bisher vakante Position des Co-Trainers ist wieder besetzt.

Oberliga-Vergangenheit: Bereits um 8.30 Uhr fand sich das Trainerteam ein, eineinhalb Stunden vor dem offiziellen Start. Kurze Abstimmung untereinander, bevor die Spieler eintrudelten, ein paar erklärende Worte, danach ging's raus auf den Platz. Premiere für den neuen Trainer Tobias Winter, Nachfolger von Maik Schütt der bekanntlich zu Oberligist SSV Reutlingen wechselte. Auch Winter hat eine Oberliga-Vergangenheit, war zuletzt sportlicher Leiter beim SV Spielberg.

Chemie stimmt sofort: "Ganz ehrlich, der Kontakt war eher Zufall", lässt der sportliche Leiter des VfL, Thomas Dietsche, durchblicken. Nachdem feststand, dass Schütt Sindelfingen verlassen wird, meldete sich der 33-jährige Tobias Winter, zeigte Interesse, war aber für die VfL-Verantwortlichen ein eher unbeschriebenes Blatt. "In der kurzen Zeit, die uns für die Nachfolge blieb, wollten wir aber alle Möglichkeiten ausschöpfen", so Dietsche. Also machte er sich erst mal schlau über die bisherigen Stationen Astoria Walldorf und SV Spielberg - und fand die Vita Winters "brutal interessant". Genauso wichtig: "Die Chemie hat nach dem ersten Kennenlernen sofort gestimmt." Und was Dietsche außerdem imponierte: "Er hat sich sofort mit dem VfL Sindelfingen beschäftigt." Zwei Spiele, gegen die TSG Tübingen und bei Calcio Leinfelden-Echterdingen, schaute sich Winter selbst an, zwischen ihm und dem sportlichen Leiter wurden unzählige WhatsApp-Nachrichten hin- und hergeschickt. Die beherrschenden Themen: der anstehende Umbruch nach dem Karriereende von Daniel Kniesel, Martin Frick und Torhüter David Kocyba sowie dem Weggang von Ivo Colic, Armin Zukic und Niko Klein, die einzelnen Positionen, mögliche Neuzugänge, die künftige Spielidee. "Er hatte auch noch andere Optionen", hörte Dietsche raus, dass sich Winter zwischen einem Einstieg in den professionellen Fußball und einem höherklassigen Amateurklub entscheiden wolle. Bei letzterem hatte der VfL Sindelfingen wohl die besten Karten. "Weil unser Verein einen guten Ruf genießt, das Umfeld passt und wohl auch der Draht zu den Verantwortlichen, wie er schnell festgestellt hat" (Dietsche). Vor dem letzten Verbandsliga-Spieltag sollte sich Winter entscheiden, das war Bedingung. "Weil ich danach in den Urlaub ging", so der sportliche Leiter ganz pragmatisch. Sindelfingen bekam den Zuschlag, Dietsche war zufrieden. "Weil er unser Wunschkandidat war, auch wenn wir noch eine Alternative in der Hinterhand hatten."

Vom Rekonvaleszenten zum Co-Trainer: Weitere Baustelle, die es danach zu bearbeiten galt, war die Co-Trainer-Position. Philipp Reitter, Coach des Landesligisten SV Nehren, war Favorit von Maik Schütt, doch die beiden arbeiten jetzt beim SSV Reutlingen Seite an Seite. "Das war uns recht schnell klar", so Dietsche. Seine Idee daraufhin: Warum es nicht mit Roberto Klug versuchen? Der Abwehrchef des VfL ist noch verletzt, sein Comeback frühestens im Oktober oder November möglich, außerdem will er später sowieso ins Trainergeschäft einsteigen. "Ich habe vorgeschlagen, dass sich beide zusammensetzen. Dann würden sie schnell herausfinden, ob das funktioniert." Einzige Voraussetzung: Bis zur Winterpause soll sich Klug ausschließlich auf seine Aufgabe als Co-Trainer konzentrieren. "Wenn er danach wieder auf dem Platz stehen möchte, müssten wir uns halt wieder etwas überlegen", so der sportliche Leiter. Das Treffen verlief positiv (Dietsche: "Sie waren regelrecht voneinander begeistert"), am Sonntag leiteten sie ihre erste gemeinsame Trainingseinheit. "Für mich eine ideale Konstellation", ist Thomas Dietsche froh über die gefundene Lösung. "Roberto hat schon die B-Jugend trainiert, bringt also auch eine gewisse Erfahrung mit. Außerdem kennt er beim VfL alles - Mannschaft, Umfeld und Infrastruktur. Das passt."

Ivan Vargas der älteste Neuzugang: Einer der Neuzugänge, und mit 29 Jahren der erfahrenste unter ihnen, ist Ivan Vargas Müller vom SSV Reutlingen. Dabei macht der frühere Böblinger kein Hehl daraus, dass er gerne weiter in der Oberliga gespielt hätte. "Aber die Rückrunde ist für mich persönlich nicht so gut gelaufen", gibt er zu, über Kurzeinsätze kam er nach seinem Wechsel vom FV Olympia Laupheim in die Achalmstadt nicht hinaus. Ein neuer Vertrag wurde ihm nicht angeboten, beim SGV Freiberg unter seinem früheren Trainer Mario Estasi hätten die Perspektiven nicht viel besser ausgesehen. Also doch der VfL Sindelfingen, "der sich auch sehr um mich bemühte". Außerdem: "Sindelfingen ist eine gute Adresse, der Verein ist sehr gut aufgestellt, die Trainingsbedingungen sind top, und mit dem neuen Trainer Tobias Winter passt es auch." Dabei sieht er sich mit seinen 29 als einer von jenen, die beim Umbruch vorangehen sollten. "Ich will auch nicht nur den Klassenerhalt schaffen, möchte mit dem VfL ins obere Drittel." Dabei könnte ihm künftig eine Rolle im zentralen Mittelfeld zufallen, wo der Aderlass (Kniesel, Frick, Colic) besonders groß ist. Für Ivan Vargas Müller schließt sich damit auch gewissermaßen der Kreis: "Sindelfingen war nach meiner Zeit in der A-Jugend-Bundesliga bei den Stuttgarter Kickers die erste Station bei den Aktiven." Sein Trainer damals: Thomas Dietsche. Unter anderem seine Mannschaftskameraden: Daniel Kniesel und David Kocyba, die beide inzwischen nicht mehr dabei sind. Außerdem hat er in der Vergangenheit, egal ob für Böblingen oder Laupheim, ausgerechnet gegen Sindelfingen immer wieder entscheidende Tore erzielt. "Das kann uns jetzt nicht mehr passieren", so Dietsche mit einem Schmunzeln.

Gips wieder ab: Noch einer mit Böblinger Vergangenheit ist Marc Hetzel. "Auf der Außenbahn mussten wir was machen", erklärt Thomas Dietsche. Und wurde beim Nachbarn fündig. Wobei der 19-Jährige für die SVB in der Rückrunde inklusive Aufstiegsrelegation (2:4 gegen Friedrichshafen) wegen eines zweimal operierten Sehnenrisses am Handgelenk kein einziges Spiel bestritt. Rechtzeitig zum Trainingsstart war der Gips wieder ab. Dritter Böblinger, der künftig für den VfL Sindelfingen spielt, ist der A-Jugendliche Gjon Karrica: Der fehlte aber am Sonntag, weil er für den SVB-Nachwuchs im Aufstiegsspiel zur Verbandsstaffel beim FSV Bissingen gefordert war.
Viel Potenzial bringen alle mit: Insgesamt 25 Feldspieler groß ist der Kader. Dazu kommen drei Torhüter, der jüngste ist der erst 17-jährige Lucas Bittner aus der eigenen A-Jugend, der extra für die Aktiven freigemacht werden soll. Zwei Gastspieler tummelten sich am Sonntag auch noch auf dem Platz, einer davon aus Kanada, der dort "Spieler des Jahres" an der Uni in Toronto war. "Wir haben viele talentierte Spieler", sieht Thomas Dietsche den Verbandsligisten nominell gut aufgestellt. "Die Qualität muss sich noch zeigen, aber Potenzial bringen alle mit." Darunter die weiteren A-Jugendlichen Lucas Perez aus Nagold, Bruder von Angreifer Pablo Perez und damit ein echter Sindelfinger, Maurice Dreher (TuS Ergenzingen), Filius des früheren Darmsheimer Kapitäns Jürgen Dreher, und Albesian Ajazi (SKV Rutesheim). "Vincent Kayser aus Maichinger hat mir schon bei der Hallen-Gala immer sehr gut gefallen, und Nicolai Dittrich aus Gärtringen bringt auf jeden Fall die körperlichen Voraussetzungen für die Verbandsliga mit", so Dietsche. Noch auf der Verletztenliste neben Roberto Klug, der aber eine neue Rolle gefunden hat: Timo Krauß (Schambeinentzündung und Leiste) und Alex Aleman (Knieprobleme), der immerhin ein paar lockere Runden drehte.

Testspiel gegen die Kickers: Das erste Testspiel bestreitet der VfL Sindelfingen am kommenden Samstag gegen den 1. FC Frickenhausen, Höhepunkt im Vorbereitungsplan ist sicher die Partie gegen die Stuttgarter Kickers (27. Juli). Dazu haben die Spieler während der nur kurzen Sommerpause ein paar Hausaufgaben mitbekommen, zudem legt der neue Trainer Tobias Winter Wert auf möglichst viele Übungseinheiten. "Um die Mannschaft so schnell als möglich kennenzulernen", erklärt Thomas Dietsche.

Auch Marc Hetzel kommt zum VfL Sindelfingen

04.07.19 KRZ-Online (Michael Schwartz)

Insgesamt neun externe Neue

Dass die Verbandsliga-Fußballer des VfL Sindelfingen sich für kommende Saison mit Nicolai Dittrich (FC Gärtringen), Vincent Kayser (GSV Maichingen), Maurice Dreher (U19 TuS Ergenzigen) und Gjon Karrica (U19 SV Böblingen) verstärken würden, war bereits bekannt. Jetzt vermeldete der Verein fünf weitere externe Neuzugänge, darunter zwei alte Bekannte.

Von der SV Böblingen kommt Marc Hetzel auf die andere Seite der Autobahn. Für den 19-Jährigen ist es nach dem verpassten Aufstieg der SVB der nächste Schritt in einer höheren Spielklasse. Der talentierte Youngster hat wegen eines zweimal operierten Sehnenrisses an der Hand in diesem Jahr noch kein Spiel bestritten.
Eine Böblinger Vergangenheit hat auch der nächste Neu-Sindelfinger Ivan Vargas-Müller, an dem auch die SVB dran war. Der 29-jährige Routinier hatte beim SSV Reutlingen keinen neuen Vertrag bekommen.
Außerdem kommen Albesian Ajazi (U19 SKV Rutesheim), Lucas Perez (U19 VfL Nagold) und Cedric Schmid (TSV Essingen), die mit ihren 18, 19 und 20 Jahren der Abteilung "Jugend forsch" angehören. Von den eigenen Junioren stoßen darüber hinaus Torhüter Lucas Bittner und Mittelfeldspieler Mehmed Sarikaya zu den VfL-Aktiven.

Die Sindelfinger befinden sich damit mitten im Umbruch. Zur neuen Saison steht neben Keeper David Kocyba, Martin Frick und Kapitän Daniel Kniesel (alle Karriereende) auch Armin Zukic nicht mehr zur Verfügung, der seinem Trainer Maik Schütt zum SSV Reutlingen folgt. Das Ziel von Ivo Colic steht noch nicht fest, aber auch er verlässt das Floschenstadion. Niko Klein geht zur SpVgg Holzgerlingen.
Der neue Coach Tobias Winter muss also einige neue Leistungsträger finden, um diese Abgänge zu kompensieren.