Saison 2018/19
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O. Glotzmann
  • (2) VfL Nagold
 
2 Tore + 0 ET Gegner = 2Tore
Quelle: www.fussball.de

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WFV-Verbandspokal

=> Saison 18/19 - 2. Runde: Dienstag, 14.8., 19:00 Uhr
VfL Sindelfingen - FSV 08 Bissingen (OL) 1:4 (1:2)

Spielbericht: Kleine Lehrstunde für Sindelfingen

Der Bissinger Patrick Milchraum nimmt den Sindelfinger Torschützen Alex Alexman an die Kandare: Der Pokalgegner aus der Oberliga war einfach abgezockter, und spielstärker und in den entscheidenden Momenten gedankenschneller Foto: TBaur/Eibner

15.08.18 Spielstarker Oberligist FSV 08 Bissingen ist in der zweiten WFV-Pokalrunde Endstation - 1:4-Niederlage etwas zu hoch ausgefallen - Torschütze Alex Aleman

Von Michael Stierle (KRZ-Online)

Raus in Runde zwei: Der FSV 08 Bissingen aus der Oberliga Baden-Württemberg war für die Verbandsliga-Fußballer des VfL Sindelfingen im WFV-Pokal mit 1:4 Endstation. "Die Niederlage ist ein bisschen zu hoch ausgefallen", meinte VfL-Trainer Maik Schütt.

Für seine Mannschaft war's noch einmal ein echter Härtetest vor dem Punktspielauftakt am Samstag gegen den VfL Nagold vor immerhin rund 300 Zuschauern auf dem Nebenplatz hinterm Glaspalast. "Jetzt sind wir zum richtigen Zeitpunkt wieder geerdet", nahm Schütt das für ihn Positive aus diesen 90 Minuten mit. "So ist es mir lieber, in die Saison zu starten als mit einem 7:0-Testspielsieg gegen einen Bezirksligisten."

Bissingen war natürlich eine ganz andere Nummer als die Plattenhardter am Freitagabend. "Spielstark und unheimlich effizient", so Schütt anerkennend. "Trotzdem hatten wir die erste Chance." Nach drei Minuten ging Lars Jäger auf der rechten Seite durch, in der Mitte lauerte Neuzugang Ivo Colic (SSV Reutlingen), kam auch zweimal zum Abschluss, verpasste aber die mögliche Führung. Wenn es schnell ging bei Sindelfingen, so wie in dieser Szene, mussten sich auch die Gäste ordentlich ranhalten.

Das erste Ausrufezeichen auf Bissinger Seite setzte Marius Kunde, sein Versuch war aber kein Problem für VfL-Keeper Alexander Bachmann. Dafür war der zweite drin. Wieder Kunde brachte sich im Sechzehner mit einer schnellen Drehung in Position, sein Flachschuss schien nicht ganz unhaltbar - 0:1 (13.). Genau das war es, was VfL-Trainer Maik Schütt mit gnadenloser Effektivität meinte.

Zwei schnelle Tore nach der Pause sorgen für die Vorentscheidung

Doch seine Elf schlug zurück. Wieder bereitete Lars Jäger vor, Alex Aleman Solis schloss überlegt ab - 1:1 (17.). Die Bissinger ließen sich davon aber nicht beeindrucken. "Es war schwer, zu Ballgewinnen zu kommen", stellte Schütt fest. "Und wenn es uns doch einmal gelang, war der Ball meist schnell wieder weg." Nach 24 Minuten und einem Missverständnis im Sindelfinger Mittelfeld drückte Riccardo Gorgoglione auf die Tube, die VfL-Abwehr rückte nicht rechtzeitig genug raus, der pfeilschnelle Rechtsaußen zog aus 18 Metern ab - 1:2. Diesmal war Bachmann chancenlos, der Schuss war abgefälscht.
Noch einmal schnupperten die Gastgeber vor der Pause am Ausgleich, als Colic den Ball in den Winkel zwirbeln wollte, das Tor aber deutlich verfehlte. Bei nur einem Tor Rückstand war die Partie zwar immer noch offen, zehn Minuten nach der Pause war sie aber entschieden. Die Sindelfinger verloren am eigenen Sechzehner den Ball, der eingewechselte Tom Kretzschmar ließ sich nicht zweimal bitten - 1:3 (52.).. "Da ging unsere kurze Spieleröffnung in die Hose", musste Maik Schütt, ein klarer Verfechter dieser Spielidee, eingestehen. Vier Minuten später: Marius Kunde war wieder nicht aufzuhalten, traf aus spitzem Winkel genau ins Dreieck - 1:4. "Wir haben uns den Stecker selbst gezogen", ärgerte sich der VfL-Trainer zurecht über die zwei viel zu schnellen Gegentore.

Für Bissingen war's fortan ein besseres Trainingsspiel, auch wenn der VfL noch zu guten Möglichkeiten kam. In seiner ersten Aktion nach seiner Einwechslung spielte sich Rückkehrer Armin Zukic prima durch, doch seinen Rückpass verpasste Oliver Glotzmann knapp. Pablo Perez scheiterte am FSV-Keeper, Alemans Direktabnahme war zu hoch angesetzt, eine Zukic-Flanke segelte ganz gefährlich durch den Bissinger Strafraum. Die letzter Chance des Spiels besaß aber der Darmsheimer Simon Lukas Lindner, wie der zweite gute Bekannte in FSV-Reihen, Yannick Toth aus Weil im Schönbuch, erst in der letzten halben Stunde eingewechselt. Doch Bachmann verhinderte mit seiner besten Tat das 1:5. "Wir haben versucht, Fußball zu spielen, das war deutlich zu erkennen", brachte Maik Schütt die 90 Minuten auf den Punkt, "aber die individuelle Klasse hat den Ausschlag gegeben"

VfL Sindelfingen:
Bachmann, Klug, Molitor, Feigl (62. Perez), Eetsch (80. Göcer), Jäger (75. Zukic), Glotzmann, Krauß, Colic, Mohr, Aleman.
Tore: 0:1 (13.) Kunde, 1:1 (17.) Aleman, 1.2 (24.) Gorgoglione, 1:3 (52.) Kretzschmar, 1:4 (56.) Kunde.
Schiedsrichter: Schlegel (Ehingen).
Zuschauer: 300.

Spielbericht: Tapfer gegen einen zu starken Gegner

Alexander Wetsch (links) und Ivo Colic geben alles. Gegen Bissingen war das nicht genug. Bild: Photo 5

15.08.18 Der VfL verkauft sich teuer und zahlt am Ende gegen den Oberligisten doch Lehrgeld - SZ/BZ-Online

Die 130 roten Würste, die weg gingen wie warme Wecken, stehen fast sinnbildlich für das WFV-Pokalspiel des VfL Sindelfingen gegen Bissingen. Auch wenn der VfL mit 1:4 verloren hat – das Spiel macht Appetit auf die kommende Runde.

Eine bärenstarke Mannschaft hat Oliver Dense da zusammengestellt. Seit vier Jahren bastelt der 46-Jährige als sportlicher Leiter an der Bissinger Elf. 2015 gelang der Aufstieg in die Oberliga, die erste Saison danach endete auf Platz drei und nach einem Sieg gegen die Kickers im Pokalfinale. Zum Abschluss der Saison 2016/17 scheiterte das Team erst in den Aufstiegsspielen zur Regionalliga. Jetzt gab es zum Saisonstart vor 850 Zuschauern einen 2:1-Sieg gegen den 1. CFR Pforzheim.

Oliver Dense weiß, wie der Hase läuft und kennt sich eigentlich auch in Sindelfingen gut aus. Schließlich hat der Stratege auch schon zu Oberligazeiten beim GSV Maichingen gekickt. Über den Ausweichplatz am Glaspalast musste er sich dennoch erstmal informieren und machte sich bei seinem Sindelfinger Pendant Thomas Dietsche schlau. „Wir haben seit Jahren einen guten Draht und tauschen uns immer mal wieder aus“, sagt Thomas Dietsche.

Erst ohne Toth und Lindner

Aufs Glatteis wollten die Sindelfinger ihren Gegner nicht führen. Die Statuten verlangen das Ausweichen auf den Trainingsrasen, weil das Floschenstadion zu wenig Flutlicht hergibt. Dass sich die Bissinger frühzeitig über den Spielort schlau machten, unterstreicht, wie ernst sie Sindelfingen nahmen. Und dass Trainer Alfonso Garcia fleißig rotierte, liegt schlicht und einfach daran, dass er gegen den VfL frischen Wind bringen wollte.

Deshalb saßen auch der Darmsheimer Simon Lindner und der Ex-Böblinger Yannick Toth im ersten Durchgang auf der Bank, obwohl sie gegen Pforzheim überzeugten. Simon Lindner war da sogar Torschütze. Trotzdem hätten sich die beiden beim gefühlten Heimspiel gerne mehr gezeigt: „Klar, man will immer spielen“, sagte Yannick Toth hinterher.

Eindrücke sammelten die beiden in Durchgang zwei. Und was Yannick Toth hinterher sagte, fasst das Spiel zusammen: „Gegen einen unterklassigen Gegner musst du gewinnen. Ich habe aber heute überhaupt keinen Klassenunterschied gemerkt. Sindelfingen hat eine starke Mannschaft – die Jungs haben Gas gegeben.“

Sindelfingens Trainer Maik Schütt sah auch „eine Spielanlage, die in Ordnung ist“. Aber er goss hinterher Wasser in den Wein: „Unsere kurze Spieleröffnung konnten wir heute vergessen. Manche Tore haben wir uns selbst eingeschenkt. Und ich glaube, das war der rechte Dämpfer zur rechten Zeit.“ Mindestens in einem Teil der Analyse konnte dann keiner mehr widersprechen: „Bissingen war einfach brutal effizient.“

Genau darin lag der entscheidende Unterschied. Wer weiß, wie es gelaufen wäre, wenn Ivo Colic seine Doppelchance in der dritten Minute genutzt hätte? Das musste einfach ein Tor sein – ganz im Gegensatz zum Drehschuss von Bissingens Marius Kunde in der 14. Minute. Erst war die Sindelfinger Abwehr zu weit weg, dann griff auch noch Torhüter Alexander Bachmann daneben.

Kurz danach sah die Welt des kess aufspielenden VfL aber schon wieder viel besser aus. Lars Jäger hatte schon mehrfach gezeigt, warum auch er schon ganz oben auf Oliver Denses Zettel stand. Dann vernaschte er seine Gegenspieler. Der Ball landete bei Alex Aleman Solis – ein Haken, ein Schuss – 1:1. Das ging absolut in Ordnung.

Das Unheil bahnt sich an

Der VfL Sindelfingen machte von da an mächtig Dampf und sah das Unheil nicht kommen. Imre Toth, einst Spielmacher in Hildrizhausens Verbandsliga-Elf und treuer Beobachter seines Sohnes Yannick, hatte auf den Zuschauerrängen eine Ahnung: „Sindelfingen riskiert zu viel. Das wird sich rächen.“ Er sollte Recht behalten, jetzt schlug Bissingen gnadenlos zu.

Noch vor der Pause marschierte Riccardo Gorgoglione durchs Mittelfeld, zog ab, und hatte Glück, dass der Ball abgefälscht wurde. Alexander Bachmann hatte gegen die Bogenlampe keine Chance. Nach dem Wechsel nutzte erst Tom Kretzschmar einen der wenigen Fehler des sonst stabilen Florian Feigl. Dann traf auch noch Marius Kunde aus fast unmöglichem Winkel.

„Schade, wir hatten uns in der Halbzeit noch einmal was vorgenommen. Zehn Minuten später war das Spiel gelaufen“, sagte Maik Schütt. Trotzdem sah er einen VfL, der sich nicht hängen ließ und durch den eingewechselten Pablo Perez durchaus noch einmal hätte rankommen kommen. Das Pokal-Aus hätte das wahrscheinlich aber auch nicht mehr verhindert.

VfL Sindelfingen:
Bachmann, Klug, Molitor, Feigl (69. Minute Perez), Wetsch (82. Minute Göcer), Jäger (74. Minute Zukic), Glotzmann, Krauß, Colic, Mohr, Aleman Solis (82. Minute Klein).

Vorfreude ist groß auf starke Oberliga-Truppe

14.08.18 VfL Sindelfingen trifft im WFV-Pokal auf FSV Bissingen - KRZ-Online

Die Saison hat noch gar nicht begonnen, da steht den Verbandsliga-Fußballern des VfL Sindelfingen schon ein echter Höhepunkt ins Haus: Am Dienstagabend geht's in der zweiten WFV-Pokalrunde gegen den FSV 08 Bissingen, Anpfiff ist um 19 Uhr auf dem Rasen hinterm Glaspalast, weil es dort auch Flutlicht gibt. "Ich freue mich riesig auf dieses Spiel", sagt VfL-Trainer Maik Schütt, "und bin gespannt, ob wir diese starke Oberliga-Truppe ärgern können." Die Bissinger zählen zu den Meisterschaftsmitfavoriten, sind mit einem 2:1-Heimsieg gegen Pforzheim in die neue Runde gestartet. Torschützen waren Simon Lukas Lindner, einer der Sprösslinge aus der großen Darmsheimer Fußballfamilie, und Alexander Götz. Zweiter guter Bekannter in FSV-Reihen neben Lindner: Yannick Toth, der frühere Böblinger aus Weil im Schönbuch. Auch wegen diesen beiden werden wohl einige Zuschauer mehr ins Unterrieden kommen.

"Unser Hauptaugenmerk wird auf dem Spiel gegen den Ball liegen", glaubt Schütt. Was nicht heißt, dass sich die Sindelfinger ausschließlich aufs Verteidigen beschränken werden, was auf dem kleineren Platz vielleicht sogar einfacher fällt als im großen Floschenstadion. "Bei Ballgewinn wollen wir natürlich versuchen, mit unserem schnellen Umschaltspiel für Gefahr zu sorgen." Das Selbstvertrauen ist da nach dem 7:0-Testspielsieg gegen Plattenhardt, das Bauchgefühl ist ein gutes, personell sieht es ebenfalls ordentlich aus. Nur Noah Sautter wird fehlen, während Rückkehrer Armin Zukic von Calcio Leinfelden-Echterdingen erst im Laufe des Dienstags aus dem Urlaub zurückkommt, also vorerst mit einem Platz auf der Bank vorlieb nehmen muss. Beruhigend, wenn man solche Optionen in der Hinterhand hat.

Noch einmal Schütt erwartungsfroh: "Der Besuch dieses Spiels wird sich lohnen." Der VfL Sindelfingen ist zwar Außenseiter, eine Überraschung ist aber keineswegs ausgeschlossen.

Leckerbissen in Runde 2

14.08.18 Sindelfingen fordert heute Bissingen heraus - SZ/BZ-Online

Die Ergebnisse passen, die Leistungen sind stark: Der VfL Sindelfingen legt eine starke Vorbereitung hin. Das macht Appetit auf mehr. Einen Leckerbissen könnte es heute Abend geben. Um 19 Uhr empfängt der VfL in der zweiten Runde des WFV-Pokals den ambitionierten Oberligisten aus Bissingen.

Für das Pokalspiel zieht der VfL auf den Trainings-Rasen am Glaspalast um. Der Grund: Weil das Flutlicht im Floschenstadion nur spärlich scheint, hätte das Spiel hier schon um 17.30 Uhr beginnen sollen. Für die Amateurkicker ist das schlichtweg nicht möglich.

Auch wenn es mit der Bewirtung am Glaspalast nicht ganz so einfach ist, hat im VfL-Lager wohl keiner etwas gegen den Umzug. Schließlich sollen die Kicker gegen Bissingen die Räume eng machen, und auf dem eigenen Trainingsplatz kennen sie jeden Strohhalm. Dazu rücken auch die Zuschauer näher ran, was zusätzlich Atmosphäre schafft. Dazu passen auch noch die überzeugenden Vorstellungen der Sindelfinger in den letzten Wochen.

Alexander Gans hört auf

Unter anderem gab es beim 5:1 gegen den SSV Reutlingen ein dickes Ausrufezeichen. Allerdings sagt Spielleiter Thomas Dietsche: „Auf Ergebnisse in der Vorbereitung darfst du nichts geben.“ Doch Fakt ist: Im mit 20 Feldspielern ziemlich kompakten Kader herrscht Gedränge, jeder will sich zeigen. Nur Urlauber Armin Zukic ist sicher nicht dabei, und auch der Rekonvaleszent Daniel Kniesel braucht noch ein bisschen. Abgemeldet hat sich derweil Alexander Gans. Schichtarbeit und Fußball auf diesem Niveau lassen sich kaum noch vereinen.

Hohes Niveau – dafür steht der Gegner. Vor drei Jahren noch Klassenkamerad in der Verbandsliga, macht der FSV Schritt für Schritt nach oben, verstärkt sukzessive die Mannschaft und klopfte schon an der Regionalliga an. Schlagzeilen machte die Verpflichtung von Ex-Nationalspieler Tobias Weis – allerdings nur abseits des Spielfelds. Auf dem Platz machte der FSV zuletzt beim 1:1 im Test gegen den VfB Stuttgart auf sich aufmerksam. Es ist ein bärenstarker Gegner für den VfL. Trotzdem sagt Thomas Dietsche: „Eine Chance hat man immer.“

=> Saison 18/19 - 1. Runde: Samstag, 4.8., 15:30 Uhr
TSV Ofterdingen - VfL Sindelfingen 1:2 (0:1) n.V.

Tore:
30' 0:1
Aleman-Solis (VfL Sindelfingen, 23)
78' 1:1 Schneider (TSV Ofterdingen, 23)
106' 1:2 n.V.
Glotzmann (VfL Sindelfingen, 16)

Teamvergleich

Sindelfingen muss in die Verlängerung

05.08.18 Mit einem 2:1 in Ofterdingen in die zweite PokalrundeVon Jürgen Renner

Für den FC Gärtringen war in der vergangenen Saison in der ersten Runde des WFV-Pokals beim TSV Ofterdingen bereits Endstation, besser machte es der VfL Sindelfingen am Samstag im Steinlachtal.

Landesliga gegen Verbandsliga, Anpfiff bei 34 Grad in brütender Hitze. Da wäre es sinnvoll gewesen, schnell für klare Verhältnisse zu sorgen, um frühzeitig einen Gang runterschalten zu können. Das gelang den Sindelfingern beim TSV Ofterdingen, der nur 13 Spieler im Aufgebot hatte und demnach nur zweimal wechseln konnte, jedoch nicht. Erst in der Verlängerung machten sie die nächste Runde klar.

Co-Trainer Elvir Adrovic, der den im Familienurlaub weilenden VfL-Coach Maik Schütt vertrat, ließ bis auf Alexander Bachmann (für ihn stand David Kocyba im Tor) und Lars Jäger (für ihn spielte Alex Wetsch) die gleiche Elf ran wie beim 4:0-Testspielerfolg gegen Holzhausen unter der Woche. Oliver Glotzmann nahm also zunächst nur auf der Bank Platz, wurde zur Halbzeit eingewechselt und in der 106. Minute zum Matchwinner, als er auf Vorlage von Alex Aleman Solis zum Siegtreffer einschob. Aleman Solis hatte nach gut einer halben Stunde getroffen, als er eine zu kurze Fußabwehr gut antizipierte, durch die Abwehr spazierte, den Torwart umspielte und locker zum 1:0 einschob.

Weil Sindelfingen aber den Deckel nicht draufmachte, fiel wie aus dem Nichts zehn Minuten vor Schluss der Ausgleich für die Ofterdinger, die nur punktuell in der Offensive für Betrieb sorgen konnte. Die Blicke waren zunächst auf den Schiedsrichter gerichtet, ob dieser Elfmeter gibt, nachdem ein Ofterdinger offenbar zu Boden gerissen wurde. Diese Frage stellte sich nicht, da Kevin Schneider per Kopfballaufsetzer egalisierte.

Die unnötige Zusatzschicht hätte sich der Verbandsligist ersparen können, hätte er sich vor dem Tor cleverer angestellt. Adrovic: "Wir haben genügend Chancen liegen lassen. Die Verwertung war unser Manko. Die Jungs haben dennoch hart für den Sieg gearbeitet, es hat aber etwas die Frische gefehlt." Auf dem trockenen, holprigen Platz sei die Ballverarbeitung nicht leicht gefallen, man wollte aber nicht nur Langholz schlagen. Ofterdingen verschob gut, machte die Räume eng und ließ Sindelfingen zunächst wenig zur Entfaltung kommen. Florian Feigl (28.) zog ab, doch der Torwart parierte. Auf der Gegenseite hatte Fabian Schmid die einzige Möglichkeit der Gastgeber in der ersten Halbzeit. Er kam frei zum Kopfball, doch David Kocyba im VfL-Tor machte sich lang. VfL-Rückkehrer Armin Zukic (43.) tanzte seinen Gegenspieler aus, zog ab, doch erneut war TSV-Keeper Batuhan Akkar auf dem Posten. Über Umwege kam der Ball zu Feigl, der ihn an den rechten Pfosten setzte. Danach folgte eine Co-Produktion der beiden Neuzugänge im VfL-Dress: Zukic auf Ivan Colic - drüber. Es wäre aber sowieso Abseits gewesen.

In Runde zwei gegen FSV Bissingen wahrscheinlich am 14. August

Nach dem Pausensprudel drängte Sindelfingen auf das zweite Tor, ließ aber beste Chancen aus. Zukic zielte in die kurze Ecke, wieder klärte Akkar. Auf der Gegenseite leistete sich Kocyba einen Aussetzer, doch Schneider konnte daraus kein Kapital schlagen. Dann luchste Colic den Ofterdingern den Ball ab, traf aber nur das Außennetz. Eine Viertelstunde vor Schluss scheiterte erst Glotzmann am TSV-Schlussmann, dann Feigl per Kopf. Aus heiterem Himmel fiel das 1:1, kurz danach hatte Tim Löffler sogar das 2:1 für den Landesligisten auf dem Schlappen.

Einmal kurz durchatmen, auf ging's in die Verlängerung, in der gleich Aleman Solis nach einem Patzer von Bobic die Führung hätte erzielen können. Doch Akkar lenkte den Ball zur Ecke. Der eingewechselte Andre Simao (101.) probierte es, zielte aber knapp links vorbei. Nach dem erlösenden 2:1 durch Glotzmann hätte der VfL-Stürmer das dritte Tor vier Minuten später nachlegen können. Einen Konter leitete Aleman Solis mit raumgreifenden Schritten ein, aber wieder war der Teufelskerl im Ofterdinger Kasten zur Stelle. Egal, der Sieg war nicht mehr in Gefahr.

In Runde zwei geht es für den VfL Sindelfingen gegen den FSV 08 Bissingen. Weil der Oberligist aber am Freitag am ersten Spieltag den 1. CfR Pforzheim empfängt, wird das Spiel unter der Woche ausgetragen. Denkbar ist der Dienstag, 14. August.

VfL Sindelfingen:
Kocyba, Sautter (86. Krauß), Klug, Molitor (72. Frick), Zukic (78. Simao), Feigl, Wetsch, Perez (46. Glotzmann), Colic, Mohr, Aleman Solis.
Tore: 0:1 (32.) Aleman Solis, 1:1 (80.) Schneider, 1:2 (106.) Glotzmann.
Schiedsrichter: Kurz (Wimsheim).
Zuschauer: 80.