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37. Sindelfinger Hallenfußball-Gala 2019/2020 im Glaspalast Sindelfingen.
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Saison 2019/20
VfL Sindelfingen
1. Mannschaft


Torschützen
1-16. Spieltag
Oliver Glotzmann (16) - 12 Tore
  • (1) TSG Tübingen
  • (1) TSG Hofherrnweiler-U.
  • (1) FSV Hollenbach
  • (1) Calcio L-E
  • (2) 1. FC Normannia Gmünd
  • (1) TSV Essingen
  • (3) 1. FC Heiningen
  • (2) TSV Berg
Lars Jäger (10) - 5 Tore
  • (1) SV Fellbach
  • (2) SKV Rutesheim
  • (1) TSV Essingen
  • (1) 1. FC Heiningen
Ivan V. Müller (7) - 5 Tore
  • (1) Calcio L-E
  • (1) TSV Heimerdingen
  • (2) SKV Rutesheim
  • (1) 1. FC Heiningen
Samuel Mayer (18) - 4 Tore
  • (1) TSG Tübingen
  • (1) SSV Ehingen-Süd
  • (1) SV Fellbach
  • (1) VfL Pfullingen
Florian Feigl (8) - 2 Tore
  • (1) SV Fellbach 11m
  • (1) VfB Neckarrems 11m
Marc Hetzel (20) - 2 Tore
  • (1) SSV Ehingen-Süd
  • (1) Calcio L-E
Frederick Mohr (21) - 2 Tore
  • (1) TSG Hofherrnweiler-U.
  • (1) VfL Pfullingen
 
32 Tore + 0 ET = 32 Tore
Quelle: www.fussball.de

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WFV-Verbandspokal Saison 2019/20

NAVI: Kunstrasenplatz am Vereinsheim, Am Sportplatz 1, 74369 Löchgau. Die Fahrtzeit von Sindelfingen beträgt ca. 50 Minuten.

Tore:
06'
1:0 P. Wiens (10)
10' 2:0 T. Schwara (9)
12' 2:1
I.V. Müller (7)
18' 2:2
S. Mayer (18)
70' 2:3
O. Glotzmann (16)
86' 3:3 F. Gurth (13)
100' 4:3 K. Baki (19)

Verlustreiche Schlacht des VfL Sindelfingen beim Pokal-Aus

Sindelfinger Pechvogel in der Schlussphase: Erst knallte Fabian Rupps Schuss vom einen an den anderen Innenpfosten, dann musste er mit Gelb-Rot vorzeitig duschen gehen. Foto: Günter Hofer/eib

4.10.19 KRZ-Online (Michael Schwartz)

FV Löchgau - VfL Sindelfingen 3:4 (2:2) n.V.


VfL Sindelfingen verliert nicht nur 3:4 im Achtelfinale, sondern auch noch vier Spieler

Nix war's mit einem möglichen attraktiven Gegner im Viertelfinale des WFV-Pokals. Fußball-Verbandsligist VfL Sindelfingen befand sich im Achtelfinale beim FV Löchgau schon auf der Siegerstraße, musste aber mit 3:4 nach Verlängerung die Segel streichen. "Eine verlustreiche Schlacht", bedauerte der sportliche Leiter Thomas Dietsche nicht nur das Ergebnis, sondern auch je zwei Platzverweise und Verletzte für seine Mannschaft.

In den ersten Minuten wirkten die Gäste überhaupt nicht anwesend. Zwar hatten sie die erste Chance, als André Simao im Rückraum Samuel Mayer fand und dessen Abschluss Beute von FV-Keeper Sven Altmann wurde, doch ansonsten lief wenig zusammen. Und das schlug sich auch in Zahlen nieder. Als Löchgau seinen ersten Angriff startete, stand es schon 1:0. VfL-Torhüter David Kocyba wehrte ab, doch im Nachschuss war Peter Wiens zur Stelle (6.).

Als dann auch noch Tim Schwara einen Freistoß von Cedric Cramer unbedrängt zum 2:0 einköpfen durfte (10.), lag die Pokal-Überraschung schon in der Luft. "Wir haben den Start komplett verschlafen", räumte auch Dietsche ein. "Dann haben wir aber richtig gut reagiert und sind schnell zum Ausgleich gekommen, hatten die Partie immer besser im Griff."

Quasi vom Anpfiff weg fand Alex Wetsch mit seiner Flanke von rechts den Kopf von Ivan Vargas Müller - nur noch 2:1 (12.). Als dann auch noch ein Flatterball aus 25 Metern von Mayer durch die Füße des gegnerischen Schlussmannes flutschte, stand es plötzlich 2:2 (18.). So furios die Partie begonnen hatte, so flink flaute sie in Sachen Möglichkeiten auch wieder ab. "Danach gab es wenige Chancen auf beiden Seiten, wobei wir etwas mehr vom Spiel hatten", sprach Dietsche von einem "intensiven Pokalduell auf gutem Niveau".

Kurz vor der Pause wurde es doch noch einmal brenzlig. Frederick Mohr klärte einen Schuss zwei Meter vor der Linie per Kopf gerade noch über die Latte (43.), und auf der Gegenseite brachte Oliver Glotzmann einen langen Pass unter Kontrolle, den er auf Simao ablegte, doch dessen Schuss war zu schwach (45.).

Nach Wiederanpfiff entpuppte sich erneut Löchgau als die aktivere Mannschaft mit optischen Vorteilen. "Wir standen aber gut und haben nichts zugelassen", beobachtete Thomas Dietsche trotz Passivität. Nur einmal wurde es in der Anfangsphase gefährlich. Wiens legte zurück an den Sechzehner zu Cramer, doch dessen ordentliches Pfund parierte Kocyba mit den Fäusten (49.). Drei Minuten später ein ganz dickes Ding für Sindelfingen: "Ein herrlicher Spielzug", schnalzte Dietsche mit der Zunge, als sich Mohr und Simao rechts durchkombinierten, bevor Glotzmann und Vargas Müller die scharfe Hereingabe von Letzterem nur um Haaresbreite verpassten.

Das Verpasste holte die Auswärtsmannschaft jedoch nach. "Klasse Tor, ein toller Umschaltmoment", schwärmte Dietsche erneut, als Mayer einen öffnenden Pass zu Pablo Perez spielte und dessen Flanke Glotzmanns Stirn am langen Pfosten fand - 3:2 (70.). "Danach sah es aus, als ob wir das Ding nach Hause fahren. Vom Gegner ging keine Gefahr aus", fieberte der sportliche Leister des VfL Schlusspfiff und Viertelfinale entgegen. "Aber eine Unachtsamkeit im Zentrum führte zum 3:3." Fabian Gurth war nach einem Heber durch und spielte den Ball an Kocyba vorbei in die Maschen (85.). Kurz vor dem Abpfiff und der drohenden Verlängerung ergab sich für die Sindelfinger die Chance zum Lucky Punch, als Mohr auf Mayer durchsteckte und der per Notbremse gestoppt wurde. Kein Tor, dafür erstmal für einige Zeit in Überzahl.

Was aber auch nicht viel bringen sollte. Im Gegenteil. Nach einer Flanke, die immer lang und länger wurde, nahm Kubilay Baki das Ding einfach mal blank und traf zum 4:3 für den Underdog (100.). "Von 25-mal geht das Ding 24-mal sonstwo hin", meinte Dietsche, "aber dieses Mal schlug der Ball eben unten links ein."

Frustriert davon dezimierte sich der Verbandsligist auch noch selbst. Ender Özcan rauschte in seinen Gegenspieler rein - glatt Rot (107.). Auch Fabian Rupp durfte später noch vorzeitig wegen einer Ampelkarte zum Duschen gehen (118.). Davor war er noch der große Pechvogel, als sein Schuss erst an den einen Innenpfosten prallte, dann an den anderen und von dort wieder zurück ins Feld (115.).

Zum Schluss war es ein zerfahrenes Spiel, "auch weil Löchgau fast schon unverschämt, aber natürlich nachvollziehbar auf Zeit gespielt hat", berichtete Dietsche. Es blieb schließlich beim 3:4. "Ein sehr bitteres Ende", so der sportliche Leiter des VfL.

VfL Sindelfingen:
Kocyba, Sautter (80. L. Perez/95. Krauß), Rupp, Molitor, Vargas Müller, Wetsch, P. Perez (80. Dreher), Glotzmann, Mayer, Mohr, Simao (65. Özcan).
Tore: 1:0 (6.) Wiens, 2:0 (10.) Cramer, 2:1 (12.) Vargas Müller, 2:2 (18.) Mayer, 2:3 (70.) Glotzmann, 3:3 (85.) Gurth, 4:3 (100.) Baki.
Besondere Vorkommnisse: Rot Karte Trautwein (FV/89.) Notbremse und Özcan (VfL/107.) sowie Gelb-Rot Rupp (VfL/118.) wiederholtes Foulspiel.
Schiedsrichter: Bauch (Sillenbuch).

Gruppe 3, 3. Runde

Hinter den Weingärten, 71088 Holzgerlingen

Tore:
45' 1:0 A, Thies (6)
53' 1:1
O. Glotzmann (16)
54' 1:2
I.V. Müller (7)
62' 1:3
M. Hetzel (20)
72' 1:4
O. Glotzmann (16)
76' 2:4 M. Ewlad (21)

Nach der Pause dreht Sindelfingen auf

Der entscheidende Mann auf Sindelfinger Seite in der starken Phase nach dem Wechsel: Neuzugang Marc Hetzel (rechts, im Zweikampf mit Maurice Heim) war an drei der vier VfL-Tore beteiligt

28.08.19 KRZ-Online (Michael Stierle und Harald Rommel)

In der dritten WFV-Pokalrunde zeigt die SpVgg Holzgerlingen eine starke erste Hälfte, führt verdient 1:0, verliert aber 2:4

Bis zur Pause schnupperte die SpVgg Holzgerlingen in der dritten Runde des WFV-Pokals an einer Überraschung, führte 1:0, musste sich am Ende aber gegen den mächtig aufdrehenden VfL Sindelfingen mit 2:4 geschlagen geben.

Eine Halbzeit lang war von dem Klassenunterschied überhaupt nichts zu sehen. Wobei es schon erstaunlich ist, was Martin Oßwald aus dieser "Hotze"-Mannschaft in dem einen Jahr gemacht hat, seitdem er dort Trainer ist. Vor allem auf eigenem Platz sind die Holzgerlinger eine Macht, ihre Spielweise passt maßgeschneidert zu dem kleinen Kunstrasen. Das wurde schon nach wenigen Sekunden deutlich: Nach einem Ballgewinn ging die Post über Marco Bernhardt ab, seine flache Hereingabe klärte Frederick Mohr gerade noch vor dem einschussbereiten Patrick Orifiamma.

Sindelfingen bekam nicht viel Zeit, um sich an die Gegebenheiten, den Platz und die eigene Formation zu gewöhnen. Trainer Tobias Winter gönnte seinen Stammspielern Raphael Molitor, Oliver Glotzmann, Ender Özcan und Samuel Mayer eine Verschnaufpause auf der Bank, Keeper David Kocyba war gar nicht erst mitgekommen. Es dauerte eine Weile, bis der Sand einigermaßen aus dem Getriebe war - trotz einer guten Möglichkeit für Ivan Vargas Müller, der nach einer Kopfballverlängerung freie Schussbahn aus 16 Metern hatte.

Motivierte Holzgerlinger gingen verdient mit 1:0 in Führung

Gefährlicher waren die Gastgeber, die ohne große Umwege den gegnerischen Sechzehner ins Visier nahmen. Entweder mit genau getimten Diagonalbällen auf die Außen oder aber schnell durch die Mitte. Dazu waren sie knackig und aggressiv in den Zweikämpfen unterwegs, was dem Verbandsligist nicht immer behagte. Ein Schuss von Julian Rubin segelte nur knapp am langen Eck vorbei, nach einer butterweichen Bernhardt-Flanke stieg Orifiamma zum Kopfball hoch und setzte die Kugel an die Querlatte. Da wäre Michael Walz zwischen den VfL-Pfosten nicht mehr herangekommen. Spätestens, als auch Alex Thies aus 16 Metern Walz prüfte, hatte "Hotze" in Sachen Chancenverhältnis ein klares Plus - für VfL-Coach Tobias Winter das Signal, seine Ersatzspieler zum Aufwärmen zu schicken.

Zumal für Lars Jäger die Partie wenig später beendet war. Der Oberschenkel zwickte, seine frühe Auswechslung war eine reine Vorsichtsmaßnahme (31.). Kurze Zeit spielte Sindelfingen in Unterzahl, weil Oliver Glotzmann noch nicht so weit war, fast hätten sich die Holzgerlinger aber selbst um diesen kleinen nummerischen Vorteil gebracht. Denn in der 33. Minute senste Patrick Orifiamma im Mittelfeld einfach mal Marc Hetzel von hinten um, ohne eine Chance, an den Ball zu kommen. Glück für ihn, dass es bei Gelb blieb, über Rot für diese Dummheit hätte sich der "Tiger" nicht beschweren dürfen.

Kurz vor der Pause fiel doch noch die "Hotze"-Führung. Eine Ecke war schon abgewehrt, kam aber zurück in den VfL-Strafraum, der aufgerückte Alex Thies schaltete am schnellsten und setzte die Kugel zum 1:0 flach ins Eck. "Holzgerlingen war unheimlich motiviert", räumte VfL-Coach Tobias Winter ein, "das 1:0 war nicht unverdient." Als "mindestens gleichwertig" bezeichnete Trainerkollege Martin Oßwald zu diesem Zeitpunkt seine Mannschaft, "mit den besseren Torchancen auf unserer Seite."

Nach dem Wechsel ging dafür alles ganz schnell. Zunächst verpassten die Gastgeber das mögliche 2:0, als Marco Bernhardt erst die zweite Etage anvisierte und im zweiten Versuch vorbei zielte. Dann aber drehte der Verbandsligist auf. Vor allem Marc Hetzel sorgte für Furore. Erst behauptete er sich gegen zwei Gegenspieler, seine Flanke verwertete Oliver Glotzmann unter gütiger Mithilfe von SpVgg-Keeper Danil Kurkov - 1:1 (54.). 60 Sekunden später war das Spiel gedreht: Ausgangspunkt wieder Hetzel, diesmal fackelte Ivan Vargas Müller nicht lange - 1:2. Ein sichtlich entspannter Tobias Winter auf der Bank: "Wir haben in der Halbzeit ein paar Veränderungen vorgenommen. Dass es aber so schnell gehen würde, hätte ich nicht gedacht."

Vier Sindelfinger Tore in nur 17 Minuten sorgen für klare Verhältnisse

Und es sollte noch besser kommen. Erst scheiterte Vargas Müller, dann Glotzmann, doch im dritten Versuch traf Marc Hetzel aus elf Metern - 1:3. Für den Ex-Böblinger war die Partie danach beendet, er dürfte von den Spielern, denen der Trainer eine Chance von Beginn an gegeben hatte, am meisten Eindruck hinterlassen haben. "Hotze" war geschlagen, Sindelfingen klar tonangebend. Einen 20-Meter-Schuss von Pablo Perez lenkte Kurkov mit einer tollen Parade über die Latte, dafür war er nach 71 Minuten machtlos, als die Gäste einen Konter über Ender Özcan klasse zu Ende spielten, Glotzmann in der Mitte goldrichtig stand - 1:4.

Raphael Molitor hatte sogar noch den fünften Treffer auf dem Fuß, das 2:4 durch den sträflich freistehenden Ewald Moritz nach einer Ecke (75.) sorgte dafür noch einmal für ein kurzes Aufflackern bei "Hotze", doch Genis Kastrati und Michael Sterle vergaben die letzten zwei Möglichkeiten. "Dieses zweite Gegentor nach einem Standard hat mich geärgert", räumte Winter ein, "das hat dem Spiel in der Schlussphase noch einmal eine gewisse Schärfe gegeben." Auch wenn sich der VfL Sindelfingen das nicht mehr nehmen ließ. Ein bisschen geknickt war Martin Oßwald nach dieser zweiten Hälfte: "Wir haben uns mit unseren zu vielen individuellen Fehlern selbst geschlagen. Die Gegentore waren zu einfach, die ersten zwei sogar richtig blöd." Um den Blick aber gleich Richtung VfB Bösingen zu richten: "Uns zeichnet vor allem der Teamgeist aus, und das werden wir am Sonntag auch wieder beweisen."

SpVgg Holzgerlingen:
Kurkov, Rubin, Conforti, Thies (46. Di Romualdo), Bernhardt (72. Rogers), Tremmel (61. Günkel), Orifiamma (72. Sterle), Klein, Heim, Ewald, Kastrati.
VfL Sindelfingen:
Walz, Sautter, Rupp, Vargas Müller, Feigl, Wetsch, Jäger (33. Glotzmann), P. Perez (69. Mayer), Hetzel (66. Özcan), Mohr, Dittrich (46. Molitor).
Tore: 1:0 (45.) Thies, 1:1 (54.) Glotzmann, 1:2 (55.) Vargas Müller, 1:3 (64.) Hetzel, 1:4 (71.) Glotzmann, 2:4 (76.) Ewald.
Schiedsrichter: Yagci (Seitingen-Oberflacht).
Zuschauer: 450.

Pokalschlager heute um 19.15 Uhr mit Holzgerlingen gegen Sindelfingen

Vom VfL Sindelfingen zur SpVgg Holzgerlingen gewechselt: Nicht nur bei Niko Klein dürfte die Motication im Pokalspiel am Mittwochabend besonders groß sein. Foto: amk

28.08.19 KRZ-Online (Michael Stierle)

In der dritten WFV-Pokalrunde am Mittwoch um 19.15 Uhr empfängt die SpVgg Holzgerlingen den VfL Sindelfingen

Zwei Kreisvereine sind noch vertreten im WFV-Pokal: Nach der dritten Runde wird es nur noch einer sein, denn am Mittwochabend um 19.15 Uhr treffen die SpVgg Holzgerlingen und der VfL Sindelfingen aufeinander.

"Für uns ist das Bonusspiel", sagt Hotze-Trainer Martin Oßwald. Seine Mannschaft hat mit sieben Punkten aus drei Spielen einen glänzenden Start in die neue Landesliga-Saison hingelegt, mit dem 5:4 nach Verlängerung gegen Pfullingen auch schon einen Verbandsligisten aus dem Pokal rausgekegelt. Auffallend vor allem: die Torflut. Sechs Stück gegen Seedorf und Mühlheim, fünf gegen Rottenburg. Warum es so gut läuft? "Gute Frage", überlegt Martin Oßwald, "Wir sind einfach gut drauf." Und mit jedem Erfolgserlebnis wächst das Selbstvertrauen. "Wichtig ist, dass wir jetzt auch vorne dranbleiben", hofft er auf ein Polster nach hinten. Und mit nachdenklicher Miene: "Als ich im vergangenen Oktober nach Holzgerlingen gekommen bin, hatte die Mannschaft drei Punkte nach neun Begegnungen." Da kann sich die aktuelle Bilanz viel eher sehen lassen.

Dass einige Spieler nach wie vor fehlen, kann der Rest des Teams ganz gut kaschieren. Beim 5:1 gegen Rottenburg glänzte eine komplette Elf durch Abwesenheit, am Mittwochabend kehrt davon mit den Urlaubern Alexander Thies, Luca Conforti und Scott Rogers immerhin ein Trio wieder zurück. Was der Trainer ausdrücklich begrüßt. "Wir haben jetzt mit Sindelfingen und in Zimmern zwei Mittwoch-Spiele hintereinander", weiß er, "da tut jede zusätzliche Option gut, weil die Belastung groß ist." Dass der Trainingsrhythmus darunter etwas leidet, sieht er aus seiner früheren Sicht als Spieler nicht so schlimm: "Ich habe damals auch schon lieber gekickt als trainiert."

Und auch wenn seine Priorität ganz klar auf der Punktrunde und den 90 Minuten am Sonntag beim VfB Bösingen liegt, erwartet er am Mittwochabend wieder Vollgasfußball: "Wir wollen gewinnen. Im Pokal ist alles möglich - und zu Hause auf unserem Kunstrasen sowieso. Wenn wir tatsächlich ein gutes Spiel zeigen, und es reicht hinterher doch nicht zum Weiterkommen gegen einen so starken Gegner wie Sindelfingen, dann kann ich das aber selbstverständlich auch akzeptieren."

Beim Verbandsligisten sind keine großen Veränderungen vorgesehen

Der Kontrahent aus der Verbandsliga steht ähnlich gut da, hat bereits dreimal gewonnen und bringt auch eine ordentliche Portion Pokalehrgeiz mit. Die Holzgerlinger sollten sich also nicht darauf verlassen, dass der VfL sein komplettes Teams auswechselt. Zehn Spieler saßen beim 2:1 zuletzt gegen den TSV Berg auf der Bank, der eine oder andere kann sicher mit einem Startelf-Einsatz rechnen, aber längst nicht alle. "Veränderungen sind angedacht", lässt dann auch Trainer
Tobias Winter durchblicken. Der eine braucht eine Pause. vielleicht sogar von sich aus, der andere brennt darauf, endlich mehr Spielanteile zu bekommen. "Eine gewisse Stabilität ist immer notwendig", so Winter, "außerdem sind wir auch nicht der Bayern München, der seine Spieler eins zu eins ersetzen kann."
Zumal er unbedingt eine Runde weiterkommen möchte, dabei mit einem "riesigen Pokalfight", rechnet, "den uns die Holzgerlinger liefern werden". Worauf er sich besonders freut: "Flutlicht, besonderer Untergrund mit Kunstrasen, hoffentlich viele Zuschauer - einfach eine Atmosphäre, die man als Fußballer liebt." Zu vergleichen mit dem 5:0 in der Vorwoche beim 1. FC Heiningen - "was nicht heißt, dass ich mit einem ähnlichen Ergebnis rechne, das wird vielmehr eine ganz enge Kiste". Entscheidend für ihn: "Wer behauptet sich in den engen Zweikampf-Situationen besser?" Auf Mentalität und Einstellung kommt es also an, der Teamspirit sollte stimmen. Dazu trugen auch die Stunden nach dem 2:1 gegen Berg bei. "Die neuen Spieler haben ihren Einstand bezahlt, das war ein richtig netter Abend", so Winter mit einem Schmunzeln.

Saison 19/20 - Gruppe 3
2. Runde

STADIONSTR. 52, 72172 SULZ AM NECKAR

Tore:
34' 0:1
Lars Jäger (10)
60' 1:1 J. Michel (10)
80' 1:2
Samuel Mayer (18)

Starker Auftritt: Youngster Lucas Perez schaltete sich immer wieder in den Angriff ein

15.08.19 KRZ-Online (Jürgen Renner)

VfL Sindelfingen erreicht mit einem hochverdienten 2:1-Erfolg in Holzhausen die dritte WFV-Pokalrunde

Fußball-Verbandsligist VfL Sindelfingen hat vier Tage nach dem 1:4 im Punktspiel beim VfB Neckarrems beim Landesliga-Meisterschaftsfavoriten FC Holzhausen den Schalter umgelegt und mit einem 2:1 die dritte Runde des WFV-Pokals erreicht.

Wenn zwei Mannschaften ihr Heil in der Offensive suchen, entwickelt sich ein munteres Spielchen auf technisch und taktisch anspruchsvollem Niveau. Nach ein paar Minuten übernahmen die Sindelfinger die Spielkontrolle, kamen aber zu selten in die Box, sprich in den Strafraum. So dauerte es bis zur 21. Minute, ehe Andre Simao rechts frei war, aber verzog. Nicolai Dittrich flankte butterweich nach innen, aber der ehemalige Böblinger Marc Hetzel konnte den Ball nicht drücken - drüber.

Nach diesen beiden Annäherungen an das Holzhauser Tor sollte eine Standardsituation zum 1:0 für die Gäste führen. Hetzel (34.) tankte sich durch und wurde kurz vor dem Strafraum regelwidrig gestoppt. Lars Jäger legte sich die Kugel zurecht und zwirbelte sie ins rechte obere Eck - 0:1. Der agile Lucas Perez schaltete sich immer wieder in die Offensive ein. So auch in der 40. Minute, als er auf Simao flankte, der auf Jäger ablegte. Doch diesmal hatte der Torschütze sein Visier nicht richtig eingestellt.

Die Gastgeber zeigten nur in den ersten Minuten, dass sie den Sindelfingern richtig Paroli bieten wollen. Auch Yanik Michel, vergangene Runde mit 41 Treffer der Goalgetter der Landesliga, konnte sich nicht entscheidend in Szene setzen und war bei Frederick Mohr gut aufgehoben. Eine echte Torcance konnte Holzhausen in der ersten Halbzeit nicht verbuchen, wenngleich die Gastgeber nach dem Gegentreffer besser in die Partie fanden.
Der FCH sollte nach der Pause daran anknüpfen. Pascal Schoch (51.), der von der SpVgg Unterhaching kam, konnte im letzten Moment die Kugel vom Fuß genommen werden. Dann wich Michel einmal auf den Flügel aus, zog nach innen und bediente Schoch, der abgeblockt wurde. Die Ecke landete bei Adrian Jungebloed, dessen abgefälschter Schuss übers Tor segelte. Nochmals Ecke, nochmals Jungebloed, der das Leder nicht richtig erwischte. Dafür aber Michel, der den Ball artistisch im Netz versenkte - 1:1 (60.).

Viel zu viele Großchancen nach der 2:1-Führung vergeben

VfL-Trainer Tobias Winter reagierte prompt, nahm Simao raus und brachte Samuel Mayer. Damit wechselte er auch den Sieg ein. Denn in der 81. Minute wurde zunächst Riccardo Spataro an der Mittelinie der Ball abgeluchst, am Ende hatte Mayer in zentraler Position freie Schussbahn. Platziert in die linke Ecke - 1:2 (81.). Zu diesem Zeitpunkt waren die Sindelfinger in Überzahl, denn Schoch, der zuvor den Ball nicht richtig traf, als er von Perez (68.) etwas aus den Augen gelassen wurde, hatte 18 Minuten vor Schluss Gelb-Rot gesehen. Gelb erhielt Schoch nach einer Unsportlichkeit (er soll "Leo" gerufen haben, um Dittrich zu irritieren), die Ampelkarte war aber etwas überzogen.

Die Daimlerstädter verpassten es nach dem 2:1, den Deckel draufzumachen. Chancen gab es zuhauf. Oliver Glotzmann passte nach innen zum durchgelaufenen Jäger, der den Ball nur noch einschieben musste, aber die Großchance vergeigte. Der eingewechselte Ivan Vargas Müller scheiterte an Torwart Kevin Fritz. Jäger schickte Glotzmann auf die Reise, frei vor Fritz konnte er sich die Ecke aussuchen - linker Innenpfosten. Wenn man die Chancen vor dem 2:1 von Glotzmann und Raphael Molitor noch dazurechnet, war der Sieg hochverdient.

"Wir müssen das Spiel deutlicher gewinnen, denn in Überzahl hatten wir glasklare Chancen", meinte dann auch Tobias Winter. Der Ausgleich für Holzhausen nach einer Stunde sei in dieser Phase gerecht gewesen. "Wir sind defensiv gut gestanden, mussten aber zittern bis zum Schluss. Denn es kann immer etwas passieren." Weiter geht's am Samstag daheim gegen Essingen.

VfL Sindelfingen:
Walz, Rupp, Molitor, Feigl, Jäger, L. Perez, Glotzmann, Hetzel (68. Vargas Müller), Mohr, Simao (60. Mayer), Dittrich (72. Wetsch).
Tore: 0:1 (34.) Jäger, 1:1 (60.) Michel, 1:2 (81.) Mayer.
Schiedsrichter: Eisele (Münchingen).
Zuschauer: 120.
Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rot Schoch (72./FCH) Foulspiel.

Saison 19/20 - Gruppe 3
1. Runde

Vier Tore in nur acht Minuten für Sindelfingen gegen Darmsheim

Oliver Glotzmann auf dem Weg zur Sindelfinger 1:0-Führung: Zwei Darmsheimer kommen zu spät, Torhüter Alexander Dieterle ist chancenlos. Foto: Wolfgang Frank/Eibner

4.8.19, KRZ-Online (Michael Stierle)

TV Darmsheim - VfL Sindelfingen 0:6 (0:1)

Kurz vor der Pause bricht das Unheil über den TV Darmsheim herein - VfL Sindelfingen 6:0-Sieger in der ersten Pokalrunde

44 Minuten lang hielt der TV Darmsheim prima mit, am Ende wurde es doch noch deutlich: Mit einem 6:0-Erfolg meisterte Fußball-Verbandsligist VfL Sindelfingen die erste WFV-Pokalrunde. Die ersten vier Tore fielen innerhalb von acht Minuten.

"Das Ergebnis ist viel zu hoch", schüttelte TVD-Trainer Marcel Lindner den Kopf, "ein 3:0 wäre auch in Ordnung gewesen." Sein Gegenüber Tobias Winter, für den es gleichzeitig der erste Pflichtspielsieg war, schaute hingegen ganz entspannt drein: "So souverän, wie sich das 6:0 anhört, war es auch."

Der Verbandsligist musste nicht nur auf die verletzten Alexander Bachmann, Timo Krauß und Alex Aleman, sondern auch auf Ender Özcan (Urlaub) und Ivan Vargas Müller (beruflich im Ausland) verzichten, zudem saßen Lars Jäger und Alexander Wetsch erst einmal auf der Bank. Dafür sorgte der VfL auch für eine Überraschung: Zwischen den Pfosten feierte Rückkehrer David Kocyba sein Blitz-Comeback, wechselte sich zur Pause mit Michael Walz ab. "Ich bin froh über diese schnelle Lösung", so Winter nach dem langen Verletzungs-Aus von Bachmann zumindest bis zum Hinrundenende. "Es geht in den nächsten Wochen und Monaten ja auch um eine stabile Trainingsarbeit." Mit nur einem oder ab und zu vielleicht gar keinem Torwart dürfte das schwerfallen.

Die schnelle Führung durch Simao wäre der Dosenöffner gewesen

Sechs Minuten benötigte der Favorit für seine erste Torchance. Florian Feigl chipte den Ball sauber in den Lauf von André Simao, der hatte freie Bahn, sein Schuss wurde aber zur Ecke abgewehrt. "Das wäre der frühe Dosenöffner gewesen", stellte der VfL-Coach fest, der wohl ahnte, was auf seine Mannschaft zukommen würde. "Man weiß ja, wie solche Spiele laufen."

In der Vorwoche, beim letzten Sindelfinger Testspiel, mussten sich die Kickers lange in Geduld üben, bis sie als 3:0-Sieger feststanden, am Samstag waren die Rollen vertauscht. Darmsheim stand gut, verteidigte kompakt, bot kaum Räume an und versuchte auch immer wieder, offensiv Nadelstiche zu setzen. Zwei gefährliche Flanken des schnellen Brasilianers Rodrigo Ferreira Barbosa und von Florian Eipper verpufften, die dritte Hereingabe wurde zur ersten und einzigen Bewährungsprobe von David Kocyba im ersten Durchgang. Hinter ihm lauerte Eipper, verpasste den Ball aber haarscharf.

"Wir haben in der ersten Halbzeit super gespielt", war Marcel Lindner zufrieden. Seine Mannschaft hielt sich an die taktische Marschroute, bekämpfte den Gegner, wo es ging. Klare Ansage von Tobias Winter darauf: "Tempo und Spannung hoch halten!" Verhindern konnten die Darmsheimer, inzwischen ohne Erdinc Yüksel (Wadenprellung), nicht alles. Nach zwei Ballgewinnen im Mittelfeld ging's auf VfL-Seite ruck, zuck. Erst stand Oliver Glotzmann aber im Abseits, beim zweiten Mal wurde sein Zuspiel geblockt. "Unsere Flanken waren nicht gut", bemängelte Winter. Auch bei den Abschlüssen von Raphael Molitor aus der zweiten Reihe war noch Luft nach oben.

Nach 44 Minuten war die Sindelfinger Fußballwelt in Ordnung. Der Ex-Böblinger Marc Hetzel unterstrich, wie gut er mit seinen Tempodribblings seiner neuen Mannschaft tun kann, Nutznießer war Oliver Glotzmann - 0:1. Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für die Gastgeber. Halbzeitansprache von Marcel Lindner: "So weitermachen."

Doch dann kam alles ganz anders. Nach einem Darmsheimer Fehlpass landete der Ball über Samuel Mayer und Glotzmann bei André Simao - 0:2 (47.). 120 Sekunden später eroberte Molitor die Kugel, diesmal legte Glotzmann für Hetzel auf - 0:3. Und den nächsten schnellen Angriff schloss Glotzmann mit dem 0:4 ab (52.). "Das darf nicht passieren, hatte sich zuvor auch überhaupt nicht angedeutet", war Lindner bedient. "Vielleicht lag's am Rückstand kurz vor der Pause, vielleicht auch an den harten Trainingseinheiten unter der Woche", mutmaßte er. Auf jeden Fall machte es seine Mannschaft dem Nachbarn viel zu einfach. "Es wäre schön gewesen, wir hätten die Partie länger offenhalten können."

"Ein paar Minuten sehr effektiv, hinten raus wieder zu schlampig"

Der Rest war ein munteres Spielchen. Darmsheim bemühte sich um den Ehrentreffer, hätte ihn auch verdient gehabt, der VfL Sindelfingen erhöhte durch einen weiteren Doppelschlag von Simao noch auf 6:0, beide Treffer waren nach Vorarbeit von Hetzel und Lucas Perez ein Kinderspiel. Schlimmeres verhinderte am Ende TVD-Keeper Alexander Dieterle.

"Auf der ersten Hälfte können wir aufbauen", meinte Marcel Lindner. Alles andere muss seine Mannschaft am Sonntag beim SSC Tübingen besser machen. Zufriedenes Fazit von Trainerkollege Tobias Winter: "Die Grundordnung war da, in der zweiten Halbzeit haben wir das nach vorne gut gemacht" Und mit einem Schmunzeln: "Ein paar Minuten waren wir auch sehr effektiv, hinten raus dafür schon wieder zu schlampig."

TV Darmsheim: Dieterle, Deichsel (57. Link), Yüksel (32. Hellmann), Mang, Schneider (61. Maluschka), Zweigle, Holz, Eipper, Schroth, Kasikci, Ferreira Barbosa.
VfL Sindelfingen: Kocyba (46. Walz), Sautter, Rupp, Molitor, Feigl, Glotzmann, Mayer (63. Perez), Hetzel (74. Dreher), Mohr, Simao, Dittrich (51. Wetsch).
Tore: 0:1 (44.) Glotzmann, 0:2 (47.) Simao, 0:3 (50.) Hetzel, 0:4 (52.) Glotzmann, 0:5 (71.) Simao, 0:6 (74.) Simao.
Schiedsrichter: Rosenberger (Bietigheim).
Zuschauer: 350.

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Die Tore:
44' 0:1 Glotzmann (16)
47' 0:2 Simao (25)
51' 0:3 Hetzel (20)
52' 0:4
Glotzmann (16)
71' 0:5
Simao (25)
74' 0:6 Simao (25)

Aufstellung VfL Sindelfingen 1. Runde WFV-Pokal

Erste Runde im WFV-Pokal

Vorbericht, 2.8.19, KRZ_Online (Michael Stierle)

Samstag, 15.30 Uhr: TV Darmsheim -  VfL Sindelfingen

Marcel Lindner sieht seinen TVD weiterhin auf dem richtigen Weg. Am Dienstag freute sich der neue Trainer über ein 2:1 gegen Salamander Kornwestheim aus der Staffel I. "Hinten sind wir stabil gestanden und hatten immer eine Absicherung. Darauf haben wir hingearbeitet." Nur einmal gelang das nicht, als es nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung prompt klingelte. Es war der Anschlusstreffer der Gäste, nachdem zuvor ein Eigentor und Rodrigo Ferreira Barbosa für ein Darmsheimer 2:0 gesorgt hatten. "Gut für den Kopf, wenn die Jungs sehen, dass die Arbeit im Training funktioniert." Was Lindner besonders freut: "Die Mannschaft spricht miteinander. Das viele Reden haben wir bei Passübungen im Training einstudiert. Jetzt kommen die Ansagen an Mitspieler auch mit Namen." Das Team versucht also die Anweisungen des Coachs umzusetzen - und hat in dem Brasilianer Barbosa offenbar einen neuen Vollstrecker gewonnen. "Er wird immer besser", nickt Marcel Lindner. "Rodrigo macht sich gut und hat sich bei uns trotz der Sprachbarriere prima eingelebt." Ob er auch gegen Sindelfingen knipst? "Es würde mich freuen", lacht der Trainer, der natürlich weiß, dass der VfL eine andere Hausnummer ist. "Die Sindelfinger wollen das Spiel machen und werden uns früh unter Druck setzen." Insofern war die Partie gegen die Kornwestheimer, die ähnlich agierten, eine gute Generalprobe.

Um die Favoritenrolle will sich der Verbandsligist auch gar nicht drücken, sieht die auch nicht als Last an. "Die nehmen wir an", sagt der neue VfL-Trainer Tobias Winter. Weiß aber auch: "Ich erwarte einen motivierten, vielleicht eher abwartend agierenden Gegner, der sicher nicht im Hurra-Stil auftreten wird." Kein Vergleich also zum letzten Testspiel gegen die Stuttgarter Kickers (0:3), als seine Mannschaft fast zwangsläufig nahezu ausschließlich mit Defensivaufgaben beschäftigt war, dies aber rund eine Stunde lang recht gut löste. Auf dem Eichelberg werden dafür auch verstärkt Offensivqualitäten gefragt sein. "Ich hoffe natürlich, dass uns da etwas einfällt."

Für den 34-jährigen früheren Spielberger, der sich langsam mit dem württembergischen Fußball vertraut macht, wird es gleichzeitig die erste Bekanntschaft mit dem "kleinen" Stadtrivalen. "Ich bin gespannt auf den Derby-Charakter." Auch auf dem Eichelberg freut sich jeder auf das Derby. "Es liegt ja schon weit zurück, dass es zwischen Darmsheim und Sindelfingen um etwas ging", stellt Marcel Lindner fest. Und betont: "Im Pokal ist alles möglich, wenn man einen guten Tag erwischt." Der TVD hat auch beinahe alle Mann an Bord. Bis auf David Pinheiro (Urlaub), Torwart Lucas Engel (Mandelentzündung) und den lange verletzt gewesenen Vincent Wörner (Achillessehnenprobleme).
Tobias Winter muss weiterhin auf die verletzten Alexander Bachmann, Alex Aleman und Timo Krauß verzichten, Jungspund Albesian Ajazi, aus der U19 der SKV Rutesheim, ist noch im Urlaub. Dafür ist Tempodribbler Lars Jäger dabei. Auch in der ersten Elf? "Er gehört zum Kader", betont sein Trainer, "erst mal abwarten, in welcher Verfassung er am Freitagabend aus dem Urlaub zurückkehrt."